Archiv der Kategorie: präsentieren

Das Letzte Heimelige Haus nördlich der Spree

KuckuckEin Nachtrag zu meinem Pecha-Kucha-Vortrag, als Eintrag zum Thema „Ein Traum vom Leben“. Eigentlich wollte ich den Herrn der Ringe zitieren, weil mein Traum von Gemeinschaft ungefähr dem Bild entspricht, was ich mir seit dreißig Jahren von Bruchtal, auch Imladris oder Rivendell genannt, mache:

„Frodo war nun in Sicherheit im letzten heimeligen Haus östlich der See. Dieses Haus war, wie Bilbo schon vor langer Zeit berichtet hatte, ‚ein vollkommenes Haus, ob du nun essen oder schlafen möchtest, Geschichtenerzählen und Gesang gern hast oder am liebsten nur sitzen und nachdenken willst, oder eine schöne Mischung von allem vorziehst‘. Das bloße Dortsein genügte, um Müdigkeit, Furcht und Traurigkeit zu heilen.“

J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe, Bd. 1 „Die Gefährten“, S. 274.

 

Ostprodukte

„Zetti Bambina“ schmeckt genauso, wie wir uns früher im Westen die Zonenschokolade vorgestellt haben: Ein rechteckiger Klumpen aus extremst komprimiertem Karamelmatsch umhüllt von der Schokolade, von der es noch in unserer Grundschulklasse hieß, sie sei mit Schweineblut versetzt. Mich wundert’s heute noch nicht.

Fazit: Nur was für den abgehärteten Sozialistenmagen.

Grindblog präsentiert: a LEGO a day

Day 35

Originally uploaded by a Dan of action.
LEGO und Fotografie – definitiv zwei meiner Leidenschaften. Dan kombiniert beide aufs wundervollste, indem er tagein, tagaus ein Legomännchenfoto macht. Equipment? Natürlich hat er eine Pentax K100D super, da fällt es mir schon schwer, nicht auf sein Blog hinzuweisen – und auf die entsprechenden Flickr-Seiten.

100 Bücher, die ein Kind lesen sollte

Olli vom Zuckerbrot macht mich auf eine Liste im Telegraph aufmerksam: „100 books every child should read – An introduction by Michael Morpurgo„. Mich treibt jetzt Ollis Frage um, ob es so eine Liste auch auf Deutsch gibt.

Ich weiß es nicht, aber wir könnten ja mal anfangen, eine zusammenzustellen. Vorschläge? Ich könnte einige Bücher nennen, die sowohl ich als auch mein Großer gelesen und genossen habe. Es sind also Bücher, die man schon selbst lesen sollte.

Emil und die Detektive von Erich Kästner:

Inbesondere für Berliner Kinder eine wundervolle Geschichte von Freundschaft und Abenteuer vor dem Hintergrund des Berlins der Zwanziger.

Der kleine Hobbit von J.R.R. Tolkien:

Das war im Grunde mein Einstieg in die Welt Tolkiens.

Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren:

Pippi bleibt eines meiner größten Vorbilder. Sei mutig und stark und lustig.

Der König von Narnia von C.S. Lewis:

Das Buch empfehle ich nicht deswegen, weil es die christliche Botschaft so schön transportiert. Das ist ein schöner Nebeneffekt,der aber von Lewis gar nicht so beabsichtigt war. Es ist einfach eines der besten Fantasybücher für Kinder.

Eine Woche voller Samstage von Paul Maar:

Die sanfte Verwandlung des Herrn Taschenbier vom Duckmäuser in einen mutigen Menschen mit Hilfe des Sams, eines dahergelaufenen rotzfrechen Wesens in einem Taucheranzug bravourös erzählt.

Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen von James Krüss:

Gab es mal als Fernsehserie. Die hatte ich gesehen und durfte später feststellen, dass das Buch dazu die Serie noch um Klassen schlug. Eine Synopsis in der Wikipedia.

Momo von Michael Ende:

Während mir die „Unendliche Geschichte“ mittlerweile doch zu esoterisch ist, halte ich Momo noch immer für sehr lesenswert.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende:

Quasi einer der ersten wilden, fast durchgeknallten Abenteuerromane für Kinder.

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt von Boy Lornsen:

Ein Junge bekommt beim Bau eines Mehrzweckfahrzeugs unerwartete Hilfe von einem Roboter. Ein persönlicher Favorit, wurde aber auch von der Pupsburger Augenkiste verfilmt.

Urmel aus dem Eis von Max Kruse:

Die ersten Bücher der Reihe sind Klasse, danach wiederholen sich Themen und Ideen doch sehr stark.

Mehr? Mehr!

Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen von Selma Lagerlöf:

Ich habe sicherlich eine gewisse Schwedenaffinität, aber diese Geschichte ist so alt wie lesenswert. Und man lernt sogar noch eine Menge über das seltsame Smörgåsbordland im Norden.

Mehr? Sagt an!

Grindblog präsentiert: matthias vs. bergemensch

Die Reihe geht außer der Reihe weiter mit einer Neuvorstellung in Blogland dort draußen. Frisch aus der Taufe gehoben, treten die Freunde Matthias und Jens mit „matthias vs. bergemensch“ an, einem Blog zweier Tagträumer, die ihre Gedanken über Gott, Mensch und das Leben in Dialogform gießen und auf die unschuldige Menschheit loslassen.

Es macht mich schon ein bisschen stolz, sagen zu dürfen, dass ich zumindest einen der beiden (zumindest indirekt) auf das Lesen von Blogs und damit auch auf das Bloggen selbst gebracht habe. Wenn ich mich recht entsinne. Mein einziger Kritikpunkt wäre die Verwendung der Bezeichnung „der Blog“. Aber die jungen Blog-Padawane lesen sowas ja heutzutage in der Presse und übernehmen das dann bedenkenlos. Also auf jeden Fall alles Gute euch beiden!

Aus(serhalb) der ReiheGrindblog präsentiert“.

Wir sehen uns Montag

Montag beginnt wieder das Bacchanal der Freunde kruder Dokumentbeschreibungssprachen, die Pointy Tags Lovers Convention Berlin, offiziell auch „Berliner XML-Tage 2007“ genannt. Man hat mich gebeten, in einer Reihe mit Markus Beckedahl (www.netzpolitik.org), Raju Bitter (OpenLaszlonaut) und Don Dahlmann, dem alten Blogpriester (momentan in der MenoBlogpause) auf dem Web-2.0-Infotag was über Web-2.0-Technologien zu erzählen. Mir geht schon die Muffe.

Wer Lust auf einen Parforceritt durch Mashups, Reiche Internetanwendungen, Ajax und andere Sauereien hat, ist herzlich eingeladen. Der Infotag ist kostenlos.