Explore
Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.
Mark Twain
Befindlichkeitsfixiert
Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.
Mark Twain
Sollte noch sein, der Rückblick.
Zugenommen oder abgenommen? Zu. Einer muss es ja tun in der Partnerschaft.
Haare länger oder kürzer? Kürzer. Ich lasse mittlerweile auch den Aufsatz vom Haarschneider weg.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Man sieht nur mit dem Herzen gut … nee, da ist nichts passiert.
Mehr Kohle oder weniger? Laut dem Zettel meines Arbeitgebers mehr. Laut Kontostand weniger, die Kinder werden halt anspruchsvoller.
Mehr ausgegeben oder weniger? Siehe den vorigen Satz.
Mehr bewegt oder weniger? Ich habe mich bewegt und mich zum 28. Februar 2010 nach Jahrzehnten endlich von der Universität gelöst. In anderen Bereichen habe ich eher weniger geschafft.
Der hirnrissigste Plan? Ohne konkrete Job- oder Projektzusage den WiMi-Vertrag nicht zu verlängern.
Die gefährlichste Unternehmung? Leben. “Gefahr” ist mein zweiter Vorname.
Der beste Sex? Aber Hallo!
Die teuerste Anschaffung? Das teuerste Einzelstück dieses Jahr war tatsächlich der Monitor, vor dem ich hier sitze.
Das leckerste Essen? Dieses Jahr war meine einzige Lasagne sehr exquisit. Selbst Tage später und kalt genossen.
Das beeindruckendste Buch? Presentation Zen. Hat in gewisser Weise mein Denken über Präsentationen und Vorträge komplett umgekrempelt.
Der ergreifendste Film? Ich kuck ja nix.
Die beste CD? Backspacer von Pearl Jam.
Das schönste Konzert? U2 im Olympiastadion.
Die meiste Zeit verbracht mit …? Der Familie.
Die schönste Zeit verbracht mit …? Der Liebsten.
Vorherrschendes Gefühl 2009? Graduelle Verschlimmerung der Stresssymptome.
2009 zum ersten Mal getan? E-Gitarre gespielt.
2009 nach langer Zeit wieder getan? Schneeballschlachten.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Bluthochdruck, den Riss im Macbookgehäuse und die Lautstärke unseres Wäschetrockners.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Nicht hier.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Das Keyboard für die Familie … äh nein, natürlich die Älteste. Aber wir haben alle eine Menge Spaß damit.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Der LEGO-X-Wing unterm Baum. Mit Luke, Leia, Jan und Chewie. Was will man mehr?
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? “Mach dich nicht kleiner, als du bist.”
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? “Ich liebe dich.”
Wer will, der darf. Von den beiden würd ich es gern wissen wollen.
Für Content tu ich alles. Ein Stöckchen, gefangen bei Reauxnis.
1. Sechs Namen, auf die du hörst:
Magnus (in neuerer Zeit nennen die ihre Kinder so, aber ich mag meinen Vornamen immer noch). Maggi (die alte Schulzeit, habe ich irgendwann akzeptieren müssen). Schlumpi (Meine Eltern. Never call me “Schlumpi” again. Never!). magnum (Klein, war meine erste UID als Informatikstudent an der TUB. So was muss man sich als Nerd merken). GrindCrank (Mein Standardnick im Web). Maggenutte (Nannten mich ein paar Idioten in der Schule, denen ich aber jetzt, nach mehr als 20 Jahren, vergeben habe.)
2. Drei Dinge, die du gerade trägst:
Eine klassomatene schwarze G-Shock-Uhr, die meine sich leider auflösende blaue G-Shock-Uhr abgelöst hat. Ein Headset. Einen Ehering, jetzt schon seit über 15 Jahren.
3. Drei Dinge, die du dir wünschst:
Eine Arbeit, wo ich für das bezahlt werde, was ich tue und das tue, wofür ich bezahlt werde. Einen Caddy Life Maxi. Und alles aus dem Lied “Madonnas Dickdarm“, außer Haare auf dem Rücken, die habe ich schon.
4. Drei Dinge, die du gestern, gestern Nacht und heute getan hast:
Gestern habe ich mich über meinen Job geärgert. Gestern Nacht bin ich mit dem Rad aus Mitte nach Hause gefahren und habe versucht, eine Begegnung mit einem unangenehm lauten, unhöflichen und sehr hohlen Menschen aus meinem Kopf zu verdrängen. Heute habe ich beschlossen, mich nicht mehr ärgern zu lassen.
5. Zwei Dinge, die du heute gegessen hast:
Ein belegtes Toast mit Schinken. Ein belegtes Toast mit Ei. Nein, es war Käse.
6. Zwei Leute, mit denen Du zuletzt telefoniert hast:
Mit Jens und Björn.
7. Zwei Dinge, die du morgen tun wirst:
Telefonkonferenzieren. In den Hörer beißen.
8. Drei Lieblingsgetränke:
Cherry Cola. Southern Comfort mit Ginger Ale. Bio-Vollmilch.
Damit die auch mal was schreiben, werfe ich das Stöckchen zu Thomas, Jens und Matthias.
War insgesamt ein schöner Abend.
Dieses Ding bringt mich – auch nach Jahren – immer noch zum Weinen. Hält mir den Spiegel vor und zeigt mir meine ganze Überheblichkeit gegenüber den “Geringsten” (ein uralter, aber recht passender biblischer Ausdruck).
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.
Lukas 6, 36+37
Zum einen war da dieser sicherlich im Zorn, aber ehrlich und gut geschriebene Artikel von Sara über kalte Menschen auf bösen Parties. Mir fielen all die scheinbar vergeudeten Stunden ein, die ich mit echten Junkies verbracht habe, damals in meinen Zwanzigern bei Teen Challenge und in dieser kleinen verpissten Einrichtung an der Gedächtniskirche.
“Ihr habt keine Politik, ihr habt keine Seele, ihr habt nur Facebook und Twitter und die Partys, von denen ihr erzählen könnt- und die Aufmerksamkeit eurer Peer Group.”
Zum anderen diese kleine, junge, armselige Familie auf dem Nachhauseweg, Brunnenstraße kurz vor dem Bahnhof Gesundbrunnen. Er Bikertyp, schob seine Frau im Rollstuhl – und der Rollstuhl sah definitv wie einer aus, den man schon eine ganze Weile besitzt und in dem man noch sehr lange sitzen wird. Und auf ihrem Schoß ein vielleicht ein Jahr altes Kind.
Wie einige meiner frommen Freunde vielleicht auch zu Recht kritisieren mögen, kommt von meinem Glauben auf diesen Seiten nicht so viel vor. Was auch daran liegt, dass mir manchmal die passenden Worte nicht einfallen wollen. Aber eins habe ich auf dem Rad nach Hause doch gemerkt – würde ich nicht überzeugt davon sein, dass mein Gott mindestens die gleiche Wut und die gleiche Trauer über die Menschen in dieser Stadt empfindet wie ich, ich würde entweder dicht machen und gar nichts mehr an mich ranlassen – oder selbst zerbrechen.
Ziehen wir mal Bilanz:
Der Älteste: Aufgerissener Knöchel, von Papa mit Klammerpflaster und Hansaplast liebevoll behandelt.
Die Ältere: Konnte wegen akuter Bauchschmerzen nicht an der Schulspeisung teilnehmen und kam früher nach Hause (Auslöser vermutlich Lampenfieber wegen des schulinternen Talentwettbewerbs).
Die Jüngere: Schafft es, kurz vor dem Abendessen noch mit dem Fahrrad einen Stunt hinzulegen. Und sich selbst gleich mit, und zwar auf Nase und Kinn. Von Mama gepflastert.
Nur der Jüngste hat den Tag bisher ohne Blessuren überlebt. Ich muss noch mal die faire Verteilung von Schutzengelpotenzial anmahnen. Mach ich dann beim Nachtgebet.
Sollten Sie auf die irre Idee kommen, Ihre Vierjährige nach Beendigung des Wannenbads aus der Wanne heben zu wollen, einfach so hoppsassa und raus mit ihr, schauen Sie vor Beginn des Hebevorgangs nach, ob die Kleine noch Waschlappen an den Füßen hat.
Wird nass sonst. Das Bad sah jedenfalls aus wie ein Diorama von New Orleans nach Katrina.
Hier mein momentaner Favorit: Waterfall von James. Habe ich zum ersten Mal in einer der letzten Folgen von “How I Met Your Mother” gehört. Das ist genau mein Stil – Britpop, ein bisschen Alternative und mit Brass dabei. Dazu noch ein Hippietext, der nach grenzenloser Freiheit riecht und fertig ist ein prima Song.
Feel the pulse of blood the heat and the force
It’s an antidote to a life spent on the beat
The beat of concrete
The beat of machines
Of mobile phones and plasma screens
How much junk in my life do I really needUnder the waterfall
Under the waterfall
Under the waterfall it’s cool and cold and clear
Nach einem Kurzgespräch mit einer Kollegin:
Das größte Problem von Alice ist doch, dass du als männlicher Kunde davon träumst, dass diese Frau aus der Werbung kommt, mit nichts, nur einem roten Schleier oder wenigstens nur diesem Kleidchen bekleidet und dir mal so richtig den Anschluss einrichtet. Stattdessen steht dann ein schwitzender Mittfünfziger mit ungepflegtem Bart im Blaumann vor der Tür.
Da bleibe ich doch bei der T-Com, da habe ich wenigstens keine überzogenen Erwartungen an den Service.