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Kirschblütenniemandsland

Kirschblüte

 

Jeden Morgen führt mich mein Arbeitsweg über die Grenze zwischen Pankow und Wedding, also in alten Zeiten zwischen Ost und West. Hinter dem S-Bahnhof Wollankstraße stehen Dutzende von Kirschbäumen, die nur einige Tage im Frühjahr wie entfesselt blühen.

Dieses Jahr hatte ich die große Kamera dabei, um die Blütenpracht aufzunehmen, bevor sie wieder wie Schnee auf den Boden rieselt und bald zwischen Hundekacke und weggeworfenen Elektrogroßgeräten verschwindet. Dabei unterhielt ich mich mit jemandem, der mir die Geschichte der Bäume erzählte – sie waren eine Spende japanischer Bürger nach dem Mauerfall. Er selbst sei damals mit seinem noch kleinen Sohn immer mit der Gießkanne zu den Bäumen gezogen, um sie zu wässern.

A world of trials,
and if the cherry blossoms,
it simply blossoms

Kobayashi Issa

Was tun am Wochenende?

Drei Bäume by grindcrank
Drei Bäume, a photo by grindcrank on Flickr.

Wir fahren zum Tegeler Fließ. Ich habe Lübars noch nie so voll erlebt.

Was geht (gar nicht) im Netz?

Von Frank kam die freundliche, aber bestimmte Einladung, doch mal wieder was zu schreiben, und zwar auf eine Einladung der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft zum Thema: Drei Dinge, die für Kommunikation im Netz (gar nicht) gehen. Vielen Dank für die Vorlage, hier meine Top Drei:

1. Vergiss nie, dass du mit Menschen kommunizierst

Ich weiß, wir Informatiker neigen gerne dazu, “User” als seltsame Wesen zu betrachten, oft irrational, leicht beleidigt und viel schwieriger im Umgang als unsere Rechner. Nichtsdestotrotz scheint – gerade in Foren, aber auch im Mailverkehr, bei Kommentaren und anderen – bei vielen, eigentlich im normalen Alltag recht umgänglichen und höflichen Menschen, irgendetwas auszusetzen, wenn sie sich an den Rechner setzen. Nach dem Motto “im Internet weiß keiner, dass du ein Hund bist” vergessen wir (ich nehme mich da gar nicht aus) allzu oft sämtliche Regeln der Kommunikation. Also lautet meine Regel Nummer Eins:

Wenn du etwas schreibst, dann mache das so, als würdest du den Menschen, die das lesen, gegenüber sitzen.

Oder gegenüber stehen. Oder denke zumindest daran, dass dir jemand antworten könnte, der nicht deiner Meinung ist. Wenn am anderen Ende der Leitung Menschen sind, die auch mal einen Spruch vertragen können (also z.B. auf Twitter), dann kannst du natürlich anders sprechen als mit Menschen, die vieles in den falschen Hals bekommen (also z.B. auf Facebook).

2. Denken, drücken, tippen

Den Leitsatz “Denken, drücken, sprechen” habe ich noch aus meiner Zeit beim bewaffneten öffentlichen Dienst, Funkerausbildung behalten und er ist 1:1 auf Netzkommunikation anwendbar. Durch die Geschwindigkeit, mit der ich reagieren, kommentieren, einen Reply schreiben kann, neige ich öfter als in der mündlichen oder schriftlichen Kommunikation zu Schnellschussreaktionen, die in anschließenden mühseligen Erklärungen und Zurückruderungen ausarten. Wenn mich also etwas ganz furchtbar aufregt, schlafe ich eine Nacht drüber oder mache erstmal was ganz anderes und anschließend reagiere ich.

Und wenn dann wirklich mal etwas Unausgegorenes von dir im Web steht, kannst du es oft sogar noch korrigieren. Das macht auf jeden Fall einen guten Eindruck.

3. Erzähle keinen Quatsch

Gerade unter Bloggern wird ja gerne gegen die Printjournalisten gewettert, aber gegenüber dem herkömmlichen Journalismus wird hier “bei uns im Netz” eine sorgfältige Recherche und Quellenangabe anscheinend oft als überkommene, spießige Tradition irgendwelcher Druckerschwärze-Hinterwäldler abgetan. Wenn Firma XY angeblich YZ gemacht hat, weil jemand das auf Twitter behauptet, dann wird das ja wohl schon so stimmen, dann schreie ich mal gleich mit auf und trage mein Quäntchen zum großen Shitstorm bei. Peinlich wird es auch hier – wie bei Punkt 2 – wieder, wenn später rauskommt, dass die Informationen gar nicht stimmten.

Wenn du mal Quatsch erzählen willst, dann tue das auf großartige Weise und mit voller Absicht. Es wird dann zwar immer Menschen geben, die dich Ernst nehmen (siehe zum Beispiel die Kommentare zu diesem Beitrag auf dem Postillon), aber das ist deren persönliches Einzelschicksal.

Zu guter Letzt aber vielleicht das Wichtigste:

Nimm selbst dich nicht zu Ernst.

Was tun am Wochenende?

Es ist quadratisch und praktisch – sieben Überseecontainer, ein Haufen Schrauben, ein motiviertes Team und schon steht mitten in deiner Stadt die Ritter-Sport-Schokowelt. In unserem Fall nicht in unserer Stadt, dort gibt es ja den festinstallierten Laden, aber immerhin in der kleinen Stadt südwestlich, wo alles schöner, teurer, aber auch viel kleiner ist als in Berlin. Also habe ich mich mit meinem Botschafterticket und der Älteren auf den Weg gemacht, um mir das anzusehen.

Schokowelt

Die SchokoWelt ist in Potsdam strategisch extrem günstig aufgebaut, sie befindet sich am Brandenburger Tor – also dem Brandenburger Tor von Potsdam, und damit am Ende der Haupttourismusmeile des Holländischen Viertels. Dementsprechend war es auch schon um 11 Uhr morgens unglaublich voll dort. Nachdem wir uns einen Weg durch die Touristenmassen gebahnt, meldeten wir uns für eine Besichtigung.

Chef vom Dienst

Der Chef vom Tag, Björn, zeigte uns alles, was sie da hatten – inklusive des sehr, sehr kleinen Büros mit beigeordneter Abstellkammer. Man muss sich das so vorstellen, dass der Kubus, der die SchokoWelt beherbergt, aus insgesamt sieben für diesen Zweck um- und ausgebauten Standardschiffscontainern besteht: Unten die Verkaufs- und Ausstellungsfläche, in der Mitte drei Container für Café, Werkstatt und das Büro und ganz oben ein einzelner Container (mehr war aus statischen Gründen nicht machbar), wo dann Schokoschulungen stattfanden, dazu noch ein Notausgang auf einen Balkon, an den die Feuerwehr “anleitern” kann. Wird die Welt verladen, muss alles aus den Containern raus, was nicht niet- und nagelfest ist. Das ist zum Glück relativ wenig, weil sogar Tische und Stühle fest verschraubt sind. Dann werden die Container auf LKWs geladen und ab geht es in die nächste Stadt.

Der Chocolatier

Im Erdgeschoss schauten wir dem Chocolatier bei der Live-Zubereitung von Spezialsorten, die noch keines Menschen Zunge zuvor probiert hatte zu. Er schaffte es, neben der Schokoladenbereitung auch noch die zahlreichen Zuschauer zu unterhalten und Proben zu verteilen. Auf die Werkstatt haben wir verzichtet, da wir das schon kannten und unser Parkticket nicht so lange hielt. Dafür bekamen wir aber fünf exklusive Sorten mit auf den Weg, die nicht im regulären Handel erhältlich sind:

Fünf Jubelsorten

Das Traurige an der ganzen Sache ist ja, dass Potsdam schon die vorletzte Station der SchokoTour ist, dann darf sich das – trotz der Länge der Tour erstaunlich frische und freundliche – Team endlich ausruhen. Nächste Woche, vom 6.-9.9. ist die letzte Station in Hamburg an den Deichtorhallen, wo ich im Rahmen des Ritter-Sport-Botschaftertreffens auch noch mal dabei sein werde. Alle Hamburger und Hamburgbesucher haben also noch einmal die Chance, sich das Ganze in echt anzusehen. Für die andere verweise ich auf die Webseiten und auf meine kleine Fotoschau auf Flickr.

Ach noch etwas – da wir ohnehin schon süßwarenmäßig angefixt waren, haben wir auf dem Rückweg gleich noch einen Abstecher zur ebenfalls in Potsdam befindlichen Gläsernen Katjes-Fabrik gemacht. Man kann ja auch mal was anderes als nur Schokolade essen …

Prinzipien

Da gibt es einen kleinen Spieleentwickler, der für eine kleine, aber offensichtlich nicht ganz erfolglose Firma arbeitet. In seiner Freizeit entwickelt er – hauptsächlich aus Spaß an der Freude – ein nettes, kleines Spiel und verkauft das als iOS-App. Seine Firma wird, weil sie augenscheinlich interessant genug ist, für 210 Millionen Dollar von einer riesigen Spielefirma geschluckt, mit Haut, Haaren und allen Mitarbeitern. Als der kleine Entwickler mitbekommt, dass er wegen möglicher Interessenskonflikte nicht mehr an seinem kleinen Spiel weiterbasteln kann, beschließt er, den Buyout (so nennt man diese feindlich-finanzielle Übernahme wohl) nicht mitzumachen und aus seiner Firma auszusteigen. Das vermutlich unter Verzicht auf einen sicheren Job mit guter Bezahlung.

Es gibt sicherlich Leute, die sagen “Der ist doch bekloppt”, ich würde sagen “Das imponiert mir”. Und lässt mich darüber nachdenken, wie käuflich ich eigentlich wäre. Hier die ganze Geschichte.

Damals

Wegen einer Idee bei das nuf, hier mein erstes Zeugnis (1977).

Blick nicht zurück im Zorn

Den Titel habe ich mal wieder bei einem der schönsten Popsongs der Welt geklaut, die Idee von dasnuf übernommen – Zeit für das Resümee:

Zugenommen oder abgenommen?

Ab. Wirklich. Nein, die Waage ist nicht kaputt.

Haare länger oder kürzer?

Was für Haare?! Fühle mich mittlerweile schon mit über zwei Millimetern wie ein Hippie. Wobei die Vorstellung interessant anmutet, den Rest lang wachsen zu lassen und locker quer über die Platte zu drapieren.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

2012 wird als “Das Jahr, in dem wir eine Brille aufnahmen” in die Annalen eingehen. Ich sehe endlich nicht mehr aus wie ein resozialisierter Schwerverbrecher (siehe “Haare”), sondern wir ein attraktiver Intellektueller in den besten Jahren.

Mehr Kohle oder weniger?

Ich muss als Selbstständiger den Jahresabschluss abwarten. Bleibt spannend.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr. Wir haben Kinder. Wie soll man mit älter werdenden Kindern weniger ausgeben? Völlig absurd, die Vorstellung. Und dabei haben wir (siehe dasnuf) immer noch kein Auto.

Mehr bewegt oder weniger?

Da mittlerweile mein Arbeitsschwerpunkt in Moabit und nicht mehr in Dahlem liegt. bewege ich mich definitiv weniger. Der Radweg hat sich glatt halbiert.

Der hirnrissigste Plan?

Für einen meiner Auftraggeber einen .NET-basierten Webservice zu bauen, der Microsoft-Office-Anwendungen fernsteuert, was so von Bill gar nicht vorgesehen ist. Bin bis heute überrascht, dass das funktioniert.

Die gefährlichste Unternehmung?

Radfahren auf der Hauptstraße in Berlin-Schöneberg. Immer am Rand des Abgrunds.

Der beste Sex?

Auch, ja.

Die teuerste Anschaffung?

Eine neue Heizung. Dafür hat die auch ein LCD-Display.

Das leckerste Essen?

Diese Ritter-Sport-Jubiläumsschokolade mit drei Sorten Nuss.

Das beeindruckendste Buch?

Ich bin fast gar nicht zum Lesen gekommen oder eher, ich habe mir die Zeit dafür nicht genommen. Aber wirklich berührt hat mich das Geschenk, das ich bekam, als ich als Gemeindemusikchef verabschiedet wurde: “Anekdoten frommer Chaoten” von Adrian Plass und Jeff Lucas. Bescheuerter Titel, aber inhaltlich, als wenn jemand mal ein Fenster aufmacht und das ganze muffige Glaubenshaus auslüftet. Das Beste, was ich in diesem Jahr vorgelesen habe, war “Die Penderwicks”.

Der ergreifendste Film?

Auch 2011 war ich genau 0 Mal im Kino. Der beste Film, den ich zu Hause gesehen habe, war der, den ich verpasst habe, weil ich zu diesem Treffen der Elterninitiative, wo ich neuerdings mitzumischen plane, ging. Das war “From The Sky Down”, der 20-Jahre-Achtung-Baby-Film.

Die beste CD?

Tut mir Leid, aber ich habe in diesem Jahr die Achtziger wieder entdeckt. Insbesondere der Bergemensch hat mich auf meine alten Bruce-Springsteen-Alben stoßen lassen und dann habe ich auch noch meine Simple-;Minds-Sammlung etwas vergrößert. Ich weiß gar nicht,was in 2011 rauskam.

Das schönste Konzert?

The Script im Kesselhaus.

Die meiste Zeit verbracht mit …?

Sozialen Netzwerken. Real und virtuell.

Die schönste Zeit verbracht mit …?

Sozialen Netzwerken. Mehr die realen als die virtuellen.

Vorherrschendes Gefühl 2011?

Wechselbäder zwischen Panikattacken und Altersmilde.

2011 zum ersten Mal getan?

Maler engagiert. Irre Idee – Leute, die für Geld Sachen tausendmal besser machen als ich selbst. Weil sie es gelernt haben.

2011 nach langer Zeit wieder getan?

Französisch gelernt. Seit der Älteste auf dem Gymnasium ist, kann ich wieder meine Lieblingssprache benutzen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Neue Heizung. Diskussionen über den Sinn von Social Networks. Friedrichshain.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Den Jüngsten davon, doch alles auf dem Klo zu erledigen, was sich dort erledigen lässt. Wir arbeiten dran.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Zeit.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

LEGO natürlich. Der VW-Campingbus von 1962. Ich hatte niemals im Leben ein schöneres Modell in der Hand. Plastikmodellbausachen zum Kleben sind ein Dreck dagegen.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Du bist so natürlich.

2011 war mit einem Wort…?

Superkalifragilistischexpialigetisch.

 

Macht ruhig mit.

Das Letzte Heimelige Haus nördlich der Spree

KuckuckEin Nachtrag zu meinem Pecha-Kucha-Vortrag, als Eintrag zum Thema “Ein Traum vom Leben”. Eigentlich wollte ich den Herrn der Ringe zitieren, weil mein Traum von Gemeinschaft ungefähr dem Bild entspricht, was ich mir seit dreißig Jahren von Bruchtal, auch Imladris oder Rivendell genannt, mache:

“Frodo war nun in Sicherheit im letzten heimeligen Haus östlich der See. Dieses Haus war, wie Bilbo schon vor langer Zeit berichtet hatte, ‘ein vollkommenes Haus, ob du nun essen oder schlafen möchtest, Geschichtenerzählen und Gesang gern hast oder am liebsten nur sitzen und nachdenken willst, oder eine schöne Mischung von allem vorziehst’. Das bloße Dortsein genügte, um Müdigkeit, Furcht und Traurigkeit zu heilen.”

J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe, Bd. 1 “Die Gefährten”, S. 274.

 

Entschleunigung

Was wirklich schön ist, so als Freiberufler: Man kann sich die Zeit sehr flexibel einteilen und, wenn eines Herbstmorgens dieses wundervolle goldene Licht die Welt erfüllt, die Kamera mitnehmen und beschließen, auf dem Weg zur Arbeit mal eine Stunde auf dem Friedhof herumzulaufen.

Morgens auf dem Friedhof

DiBaDu bist raus

Eine Erklärung Oder Warum ich kein Werbebanner schalten wollte

Auch der Förderverein unserer Gemeinde nimmt an der Aktion “DiBaDu und Dein Verein” teil. Die Aussicht, ohne große Spendensammelarbeit 1000 € zu gewinnen, war durchaus verlockend. Schnell war der Link auf der Gemeindeseite untergebracht verschickt, in den entsprechenden sozialen Netzwerken verbreitet und wir hatten über 500 Stimmen. Fein.

Nun stagniert das Ganze. Mittlerweile haben alle abgestimmt, die von der Aktion erfahren hatten und irgendeinen Bezug zu unserer Gemeindearbeit haben. Der Link auf der Homepage ist ins Archiv gewandert – es gab einfach zu viel Neues. Um der Aktion noch einmal richtig Schwung zu verleihen, bat man mich in meiner Eigenschaft als Webmeister, doch ein Banner an prominenter Stelle zu setzen. Ich habe das erst gemacht – natürlich liefert die Bank zwei schmuck gestaltete Widgets, deren Code man nur noch einbinden muss und fertig. Dann habe ich nachgedacht. Dann habe ich das Banner wieder gelöscht und durch einen banalen Link zur Aktion ersetzt. Weil wir gestern im kleinen Kreise eine feine Diskussion über Sinn und Unsinn solcher Aktionen hatten, hier mal meine Gedanken:

  • Social Sponsoring ist überhaupt kein Problem – wenn ich einen realen Gegenwert für die Werbung bekomme. Wenn uns eine Firma eine neue Rutsche für die Kita spendiert, werden wir das natürlich auch erwähnen. Wenn Thomas und seine Freunde die Verpflegung eines Haufen sportbegeisterter MV-Kids bei der Sportwoche unterstützen, dann danken wir ihm dafür, klar.
  • Nun zur großen Bank geschaut und nachgerechnet: Bei der ING DiBa sind momentan 18161 Vereine für die Aktion registriert. Alle diese Vereine mussten, um überhaupt Leute zum Abstimmen zu bringen, den Link zur Aktion verbreiten. Sagen wir mal, 30% der Vereine nutzen das Banner, um auf ihrer Seite für die Aktion zu werben. Das wären dann 6000 Mal Banner, das Ganze fünf Wochen lang. Ich habe mal versucht, den Preis für so ein Banner herauszufinden – selbst, wenn man 200€/Monat ansetzt, kommt man so problemlos auf über 1.000.000 €, die es kosten würde, die entsprechende Werbung zu schalten.
  • Kurz gesagt, all diese Vereine machen kostenlos wertvolle Werbung und verbessern auch noch das Image der ING DiBa, in der Hoffnung, am Ende unter den 1000 ersten zu sein und sage und schreibe ganze tausend Euro zu gewinnen.
  • Weitergerechnet. Wir sind mit 536 Stimmen momentan auf Platz 2698. Um unter die Gewinner zu kommen, bräuchten wir 2087 Stimmen, also nahezu vier Mal so viele. Aber alle, die sich bislang für die Aktion interessierten, haben bereits gestimmt. Woher sollen denn die restlichen 1500 kommen?!
Falls also jemand fragt, ich mache da nicht mehr mit. Den Link lasse ich auf der Webseite, rege aber dazu an, sich grundsätzlich Gedanken darüber zu machen, was die Hintergründe solcher Aktionen sind. Reine Menschenfreundlichkeit sicherlich nicht.