Archiv der Kategorie ‘reisen‘

 
 

Bergauf und Bergab

Also zurück aus der Schweiz. Der Holsteinischen. Der Große wünschte sich nach zwei Tagen Radfahren, es gäbe eine Welt, in der man immer nur bergab fahren bräuchte. Wozu haben wir ihm das Rad mit 24 gottgegebenen Gängen zum Geburtstag geschenkt?

Ich will mein Geld zurück

Pilawas große Weltreise – der Abend, an dem ich beschloss, meine GEZ-Gebühren zurückzuverlangen. Was mache ich auch die Glotze an, während ich den Kindern den Pool aufpumpe?

Was tun am Wochenende?

Ich packe die Hälfte der Kinder bei Freunden ins Auto und wir fahren an einen geheimen Brandenburger Geheimsee.

Ein Nachmittag am See

Falsch geplant

Hätte ich noch einen Beitrag geschrieben

und wäre ich noch eingestellt

könnte ich heute auf Teneriffa rumhängen wie meine KollegInnen Olga und Philipp.

Dumm gelaufen.

Zeitverzögerung

Wenn ich Montag dann in der S1 sitze, dauert die Fahrt zur Arbeit und zurück wieder ein Stückchen länger. Willkommen am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke.

Bahnhöfe

Vienettastraße

Paracelsiusbad

Fehrberliner Platz

Soziopolitische Wegbeschreibung

Von der Uni direkt ins Krankenhaus? Hinter dem Bundesnachrichtendienst links ab.

Heute wird gestreikt

Da ich nicht mit dem Fahrrad in die sporadisch verkehrende S-Bahn steigen wollte – ich wäre sicher nicht heil dort herausgekommen – habe ich den schönen Morgen dazu genutzt, mit dem Rad die zwanzig Kilometer zur Arbeit zu fahren. Abgesehen von der Anstrengung ist das noch die schönste Art, bei Streik durch die Stadt zu kommen.

Streiktag

Die Autofahrer, die sich schon bis in die Kleinstraßen stauend in ihr Lenkrad verbeißend gegenseitig verfluchten (“Warum muss der Idiot heute mit dem Auto zur Arbeit fahren?”), überholte ich fröhlich pfeifend rechts auf dem Radweg. Die Leute, die auf den ÖPNV angewiesen sind, quetschten sich zu Hundertschaften in die Ersatzbusse der U9, nur um dann zum Beispiel an der Putlitzbrücke in die nur alle zwanzig Minuten fahrende S-Bahn überzuwechseln, wo ihnen dann im hautnahen Kontakt mit Axel, dem schwitzenden Schweißer eine Demonstration der olfaktorischen Vielfalt unserer Stadt geboten wurde.

Sitzen in der S-Bahn

Drei aus Sieben

“Drei aus Sieben”, Thomas Schewe, CC

Die traditionelle Sitzaufteilung im Fahrradgepäckrollstuhltierabteil der Berliner S-Bahn im ist ja RHRHRH (R=Runter, H=Hoch). So kommen sich am wenigsten Menschen mit ihren Zeitungen in die Quere. Oft zu beobachten ist auch noch FFFHFFF (F=Fahrrad) mit dem Erfolg, dass ein einzelner Fahrgast mit Untersatz locker drei bis vier Plätze gleichzeitig besetzt hält. Besonders in den Abendstunden wird auch gerne ARAHARA (A=Arm auf Lehne) genommen.

Danke an Thomas für die Inspiration!

Radlermashup

Auf der Riesenmaschine bin ich auf das feine Google-Maps-Mashup bikemap.de gestoßen, mit dem man ganz wunderbar Fahrradtouren anlegen, verwalten und kommentieren kann. Ich habe mal unsere traditionelle Tour “Rund um den Dieksee” eingetragen: