Archiv der Kategorie ‘leben‘

 
 

Lieblingslied

Hier mein momentaner Favorit: Waterfall von James. Habe ich zum ersten Mal in einer der letzten Folgen von “How I Met Your Mother” gehört. Das ist genau mein Stil – Britpop, ein bisschen Alternative und mit Brass dabei. Dazu noch ein Hippietext, der nach grenzenloser Freiheit riecht und fertig ist ein prima Song.

Feel the pulse of blood the heat and the force
It’s an antidote to a life spent on the beat
The beat of concrete
The beat of machines
Of mobile phones and plasma screens
How much junk in my life do I really need

Under the waterfall
Under the waterfall
Under the waterfall it’s cool and cold and clear

Unschöne Begegnungen

Nach einem Kurzgespräch mit einer Kollegin:

Das größte Problem von Alice ist doch, dass du als männlicher Kunde davon träumst, dass diese Frau aus der Werbung kommt, mit nichts, nur einem roten Schleier oder wenigstens nur diesem Kleidchen bekleidet und dir mal so richtig den Anschluss einrichtet. Stattdessen steht dann ein schwitzender Mittfünfziger mit ungepflegtem Bart im Blaumann vor der Tür.

Da bleibe ich doch bei der T-Com, da habe ich wenigstens keine überzogenen Erwartungen an den Service.

Schwarz zu Weiß

Heute ist mein Lieblingswetter und so hässlich wie von P. Fox besungen ist die Stadt im Moment gar nicht.

Zweige

Einziger Sorgenmoment des Tages war der fies grinsende, vor sich hinbrabbelnde Mensch auf dem S-Bahnhof, außer mir der einzige wartende Fahrgast. Als ich dann merkte, wo ich war, schien er mir nicht mehr so schlimm.

Heilanstalt verschneit

Was tun am Wochenende?

Wir gehen in die Botanische Anlage, einer meiner Lieblingsfotoorte und füttern Bambi und Spießgesellen.

Bambi mit Ohrstecker

Diese Schmerzen

Beim Arzt gleich noch die Grippeschutzimpfung für dieses Jahr geholt, mit dem Erfolg, dass mich zwar die nächste Pandemie verschonen wird, ich aber den linken Arm nur noch bis zirka Bauchnabelhöhe heben kann. Jedes Jahr dasselbe.

Gottesfinsternis

“Allein aus Gnade schenkt Gott den Glauben, und wenn man den Glauben nicht halten kann, ist Gottes Gnade nicht zu Ende. Sie bleibt, wenn alles andere schwindet.”

Der Mitschnitt einer Sendung auf Deutschlandradio über persönliche Erfahrungen mit Depression und dem Verlust des Glaubens. Auch wieder lesenswert. Es wird Herbst.

Dank an den aus Stralau, der oft solche Schätze ausgräbt.

Dorfkirmes

Dagewesen, dokumentiert. Rosenthaler Herbst dieses Jahr mit unwiderstehlich irren Angeboten:

Flatratepinkeln

Ansonsten aber hat’s uns gefallen. Bunt war’s und laut:

Brechtanz

Noch mehr auf flickr.

PINTAN-Suppe

Jedes Jahr das gleiche Theater. Ich will meine Webmiles, die auf dem Kreditkartenkonto aufgelaufen sind, zu den anderen dazubuchen, die auf der Webseite schon auf mich warten. Natürlich habe ich mittlerweile das Passwort vergessen. Nach dreimaligem Versuch sperrt meine Bank das Online-Kreditkartenbanking. Verständlich, ich würde mir selbst ja auch nicht trauen. Also flugs ein neues Passwort beantragt – kommt in ein paar Tagen per Post.

So weit, so gut, das passiert mir ja jedes Jahr wieder. Aber ebenso regelmäßig komme ich wieder auf die wahnwitzige Idee “Wo ich schon auf der Seite meiner Bank bin, könnte ich ja mal wieder probieren, ohne das Online-Banking-Programm in mein Konto zu schauen. Nur so mit dem nackichten Browser.” Dabei stelle ich fest, dass ich das Gleiche schon vor zwei Monaten versucht hatte, mit dem Erfolg, dass das Onlinebanking trotz Eingabe der richtigen PIN erst wieder freigeschaltet werden muss. Kein Problem. Man soll eine TAN von der TAN-Liste eingeben. In meinem Bankordner sind quasi die TAN-Listen meines Lebens versammelt, für jedes Jahr eine. Nur die aktuelle fehlt, die ich ja hier in diesem … nein, hier hinter den … nein, unter den … ich habe – wie jedes Jahr – vergessen, wo ich die Liste aus Sicherheitsgründen versteckt habe. Sicherer geht es ja auch nicht. Na gut, es gibt ja bei der Bank jetzt auch das SMS-Banking (hatte ich das letztes Jahr nicht auch schon versucht?). Für die Anmeldung dazu muss man allerdings eine gültige TAN von der verschollenen Liste eingeben.

Kurz und gut, Zeit für die alljährliche Routine: Bank anrufen, einen Haufen intime Fragen beantworten, eine neue PIN und TAN-Liste zuschicken lassen. Und beim Auflegen mit einem Seitenblick auf die Kiste im Regal neben dem Telefon feststellen, dass dort ja die verloren geglaubte Liste liegt, die schwupp – schon aus Gründen der Tradition – in den Bankordner zu den anderen Listen wandert.

It’s the end of the world as we know it …

and I feel fine. Sogar zum Zugucken.

Du weißt, du stehst im netzsozialen Aus, …

… wenn dein einziger Freund auf mySpace dein Bassist ist.