Archiv der Kategorie: musizieren

Schlimme Erinnerungen

Drüben bei Freunden läuft gerade eine Runde Nostalgie – wir erinnern uns der Musik aus vergangenen Tagen. Wo ich gerade an die Achtziger denken muss:

Schön der Moment, als Lars und ich in der Disco unbedingt diese spezielle Klatschtechnik von Billy Idol im Video zu „Flesh For Fantasy“ ausprobieren wollten. Dabei schlugen wir praktisch gleichzeitig unsere Nervi ulnarii (also jeder einzeln) so dermaßen unglücklich gegeneinander, dass wir erst einmal raus in den Schnee mussten, die Ellbogen abzukühlen.

Hier zum Üben:

In der Einsamkeit der Nacht

Für den in der Nachtschicht, zu singen nach der Weise „Nightshift“ von den Commodores.

Berge (Berge), you were a friend of mine
And you could snipe the heads
Of three men in a line

Berge (Berge), he often caused me pain
Now we play all alone
Beat up by Make-My-Day

Teamspeak to me, so you can see, what’s goin‘ on
Say you will join our ranks to kill s’more, kill s’more

Gonna be some sweet sounds
Comin‘ down, on the nightshift
I bet you’re sitting there
Oh, I’ll bet you save a prayer
Gonna be a long night, it’s gonna be alright, on the nightshift
You found another home,
I know you’re not alone, on the nightshift, oooh
One day you’ll play again,
Connect to the server then, on the nightshift

Berge, oooh, hey what you doing now
It seems like yesterday, when we were camping out
Berge, oh, you set the world on fire
Your flashbangs blinded us
Your stats kept rising up, higher and higher
Keep it up, and we’ll be there, at your side
Oh, say you will, shoot your colt
For evermore, evermore, evermore

Das Original findet man hier.

Ungelöste Fragen

Fiel mir gerade in der Büroküche ein: Wie um alles in der Welt kam ich damals darauf, dass in LL Cool Js Lied „I need love“ die Textzeile

„I need a girl who is as sweet as a dog

vorkommt, was ich schon immer ziemlich dämlich fand? Und warum fällt mir das immer mal wieder ein?

Verstehe: Es heißt „I need a girl who’s as sweet as a dove„. Na sowas, auch nicht viel sinnvoller.

Erinnerungsbrocken

Das Land ist nicht viel weiter. Auch nach siebzig Jahren nicht.

Doch die alles wat anders ess stührt,
die mem Strom schwemme, wie’t sich jehührt,
für die Schwule Verbrecher sinn,
Ausländer Aussatz sinn,
bruchen wer, der se verführt.
Un dann rettet kein Kavallerie,
keine Zorro kümmert sich dodrömm.
Dä piss höchstens e „Zet“ en der Schnie
un fällt lallend vüür Lässigkeit öm:
„Na un? Kristallnaach!“

BAP: Kristallnaach

Dr. Horrible’s Sing-Along-Blog

Es ist Musical. Es ist eine dreiteilige Mikroserie von Joss Whedon. Es ist in vielen kleinen Stückchen auf Youtube. Und die Hauptrolle spielt der kongeniale Neil Patrick Harris, einigen sicherlich bekannt als Barney „Wait-For-It“ Stinson aus „How I Met Your Mother„.

Es ist „Dr. Horrible’s Sing-Along-Blog„. Mit einem gar nicht so bösen Wissenschaftler, einem doofen Superhelden und einer liebenswerten Frau.

Via Malcolm.

Musik im Kopf

Heute morgen auf dem Fahrrad:

„Anneliese Schmidt“ von die ärzte

Mit Kind auf dem Rücksitz durch das Prekärenviertel Emmvau zu radeln und dabei laut zu singen „Ich ess das Kind von meinem Nachbarn auf“ – was kann es Schöneres geben?

Befindlichkeit

Seit einigen Tagen die neue Kettcar in Endlosschleife. Jetzt mache ich mir wieder wahnsinnig viele Gedanken über mein Leben. Und weinen muss ich auch ab und zu ein bisschen. „Sylt“ ist großartig, bis auf das eine oder andere Lied. Besser trifft mich im Moment kein Songschreiber.

Manchmal wünschte ich, die Musik, die wir Sonntags im Gottesdienst spielen, würde mich immer so abholen wie das, was ich im Moment im Musikabspielgerät höre. Oft ist das nicht der Fall – warum, das werde ich für mich sicherlich noch vertiefen.