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	<title>Grindblog &#187; denken</title>
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	<description>Magnus Niemanns Blog</description>
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		<title>Prinzipien</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[kaufen]]></category>
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		<description><![CDATA[Da gibt es einen kleinen Spieleentwickler, der für eine kleine, aber offensichtlich nicht ganz erfolglose Firma arbeitet. In seiner Freizeit entwickelt er &#8211; hauptsächlich aus Spaß an der Freude &#8211; ein nettes, kleines Spiel und verkauft das als iOS-App. Seine Firma wird, weil sie augenscheinlich interessant genug ist, für 210 Millionen Dollar von einer riesigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da gibt es einen kleinen <a href="http://www.deepplaid.com/">Spieleentwickler</a>, der für eine kleine, aber offensichtlich nicht ganz erfolglose Firma arbeitet. In seiner Freizeit entwickelt er &#8211; hauptsächlich aus Spaß an der Freude &#8211; ein nettes, kleines Spiel und verkauft das als iOS-App. Seine Firma wird, weil sie augenscheinlich interessant genug ist, für 210 Millionen Dollar von einer riesigen Spielefirma geschluckt, mit Haut, Haaren und allen Mitarbeitern. Als der kleine Entwickler mitbekommt, dass er wegen möglicher Interessenskonflikte nicht mehr an seinem kleinen Spiel weiterbasteln kann, beschließt er, den Buyout (so nennt man diese feindlich-finanzielle Übernahme wohl) nicht mitzumachen und aus seiner Firma auszusteigen. Das vermutlich unter Verzicht auf einen sicheren Job mit guter Bezahlung.</p>
<p>Es gibt sicherlich Leute, die sagen &#8220;Der ist doch bekloppt&#8221;, ich würde sagen &#8220;Das imponiert mir&#8221;. Und lässt mich darüber nachdenken, wie käuflich ich eigentlich wäre. <a href="http://www.hookshotinc.com/connectrode-the-game-that-zynga-couldnt-buy/">Hier die ganze Geschichte</a>.</p>
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		<title>DiBaDu bist raus</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 17:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[werben]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Erklärung Oder Warum ich kein Werbebanner schalten wollte Auch der Förderverein unserer Gemeinde nimmt an der Aktion &#8220;DiBaDu und Dein Verein&#8221; teil. Die Aussicht, ohne große Spendensammelarbeit 1000 € zu gewinnen, war durchaus verlockend. Schnell war der Link auf der Gemeindeseite untergebracht verschickt, in den entsprechenden sozialen Netzwerken verbreitet und wir hatten über 500 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine Erklärung Oder Warum ich kein Werbebanner schalten wollte</h3>
<p>Auch der Förderverein unserer <a href="http://apg-berlin.de">Gemeinde</a> nimmt an der Aktion &#8220;<a href="https://www.ing-diba.de/ueber-uns/fairantwortung/dibadu-und-dein-verein/">DiBaDu und Dein Verein</a>&#8221; teil. Die Aussicht, ohne große Spendensammelarbeit 1000 € zu gewinnen, war durchaus verlockend. Schnell war der Link auf der Gemeindeseite untergebracht verschickt, in den entsprechenden sozialen Netzwerken verbreitet und wir hatten über 500 Stimmen. Fein.</p>
<p>Nun stagniert das Ganze. Mittlerweile haben alle abgestimmt, die von der Aktion erfahren hatten und irgendeinen Bezug zu unserer Gemeindearbeit haben. Der Link auf der Homepage ist ins Archiv gewandert &#8211; es gab einfach zu viel Neues. Um der Aktion noch einmal richtig Schwung zu verleihen, bat man mich in meiner Eigenschaft als Webmeister, doch ein Banner an prominenter Stelle zu setzen. Ich habe das erst gemacht &#8211; natürlich liefert die Bank zwei schmuck gestaltete Widgets, deren Code man nur noch einbinden muss und fertig. Dann habe ich nachgedacht. Dann habe ich das Banner wieder gelöscht und durch einen banalen Link zur Aktion ersetzt. Weil wir gestern im kleinen Kreise eine feine Diskussion über Sinn und Unsinn solcher Aktionen hatten, hier mal meine Gedanken:</p>
<ul>
<li>Social Sponsoring ist überhaupt kein Problem &#8211; wenn ich einen realen Gegenwert für die Werbung bekomme. Wenn uns eine Firma eine neue Rutsche für die Kita spendiert, werden wir das natürlich auch erwähnen. Wenn <a href="http://www.dittmann-and-friends.de/">Thomas und seine Freunde</a> die Verpflegung eines Haufen sportbegeisterter MV-Kids bei der Sportwoche unterstützen, dann danken wir ihm dafür, klar.</li>
<li>Nun zur großen Bank geschaut und <em>nachgerechnet</em>: Bei der ING DiBa sind momentan 18161 Vereine für die Aktion registriert. Alle diese Vereine mussten, um überhaupt Leute zum Abstimmen zu bringen, den Link zur Aktion verbreiten. Sagen wir mal, 30% der Vereine nutzen das Banner, um auf ihrer Seite für die Aktion zu werben. Das wären dann 6000 Mal Banner, das Ganze fünf Wochen lang. Ich habe mal versucht, den Preis für so ein Banner herauszufinden &#8211; selbst, wenn man 200€/Monat ansetzt, kommt man so problemlos auf <em>über 1.000.000 €</em>, die es kosten würde, die entsprechende Werbung zu schalten.</li>
<li>Kurz gesagt, all diese Vereine machen kostenlos wertvolle Werbung und verbessern auch noch das Image der ING DiBa, in der Hoffnung, am Ende unter den 1000 ersten zu sein und sage und schreibe ganze <em>tausend Euro</em> zu gewinnen.</li>
<li>Weitergerechnet. Wir sind mit 536 Stimmen momentan auf Platz 2698. Um unter die Gewinner zu kommen, bräuchten wir 2087 Stimmen, also nahezu vier Mal so viele. Aber alle, die sich bislang für die Aktion interessierten, haben bereits gestimmt. Woher sollen denn die restlichen 1500 kommen?!</li>
</ul>
<div>Falls also jemand fragt, ich mache da nicht mehr mit. Den Link lasse ich auf der Webseite, rege aber dazu an, sich grundsätzlich Gedanken darüber zu machen, was die Hintergründe solcher Aktionen sind. Reine Menschenfreundlichkeit sicherlich nicht.</div>
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		<title>Ich bin fast alle</title>
		<link>http://grindblog.de/2011/05/29/ich-bin-fast-alle</link>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 11:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[kotzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank der Firma Hewlett-Packard bin ich seit Wochen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Jedes Mal, wenn ich drucken will, weist mich mein Druckertreiber freundlich darauf hin, dass die schwarze und die gelbe Tinte (man könnte meinen, ich wäre BVB-Fan) fast alle sind. Wohlbemerkt: fast und nicht ganz. Anschließend muss ich zum &#8211; natürlich übers Netzwerk eingebundenen und nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank der Firma Hewlett-Packard bin ich seit Wochen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Jedes Mal, wenn ich drucken will, weist mich mein Druckertreiber freundlich darauf hin, dass die schwarze und die gelbe Tinte (man könnte meinen, ich wäre BVB-Fan) <em>fast</em> alle sind. Wohlbemerkt: <em>fast</em> und nicht <em>ganz. </em>Anschließend muss ich zum &#8211; natürlich übers Netzwerk eingebundenen und nicht direkt in der Nähe befindlichen &#8211; Drucker springen und die OK-Taste drücken.</p>
<p><strong>Ja, sind die denn bescheuert?</strong></p>
<p>Ich vermute ja eher die Perfidie, dass der Nutzer von den Meldungen so entnervt ist, dass er schluchzend aufgibt, in den nächsten Blödmarkt eilt und Patronen nachkauft und zu Hause sofort austauscht, nur um den Seelenfrieden beim Drucken wiederherzustellen. Sollte das der Grund sein, schlage ich HP vor, so ab 50% Patronenfüllstand regelmäßig die Meldung zu bringen, dass man nur noch 500 (499, 498, &#8230;) Seiten drucken könne. Zackbumm &#8211; auf einen Schlag Umsatz noch mehr vergrößert.</p>
<p>Ich möchte dann aber auch einen Innovationspreis der Firma haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anti-Psalm</title>
		<link>http://grindblog.de/2010/08/16/anti-psalm</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[glauben]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern in der Sonntagspredigt hatte Axel Nehlsen eine &#8211; wie ich finde &#8211; recht feinsinnige Parodie auf Psalm 23 mitgebracht, die ich hier mit freundlicher Genehmigung des Autors wiedergeben möchte: Ich verdiene mein Geld mit meinem Können, Wissen und Taktik, deshalb mangelt es mir an nichts. Ich gönne mir ordentlich Urlaub und Luxus, das erquickt mich. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern in der Sonntagspredigt hatte <a href="http://www.gfberlin.de/index.shtml">Axel Nehlsen</a> eine &#8211; wie ich finde &#8211; recht feinsinnige Parodie auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psalm_23">Psalm 23</a> mitgebracht, die ich hier mit freundlicher Genehmigung des Autors wiedergeben möchte:</p>
<blockquote>
<div id="_mcePaste">Ich verdiene mein Geld mit meinem Können, Wissen und Taktik,</div>
<div>deshalb mangelt es mir an nichts.</div>
<div>Ich gönne mir ordentlich Urlaub und Luxus,</div>
<div>das erquickt mich.</div>
<div>Ich bin mir meines Erfolgsweges sicher</div>
<div>und muss mich nur vor mir selber verantworten.</div>
<div></div>
<div>Auch Probleme und Rückschläge können mir nichts anhaben,</div>
<div>notfalls helfen mir mein Coach und meine Therapeutin zu neuer Energie.</div>
<div>Ich bin Konkurrenten gegenüber angstfrei und rücksichtslos</div>
<div>und zeige ihnen stolz, was ich mir leisten kann.</div>
<div>Wertpapierdepot und Versicherungen garantieren mir lebenslange Absicherung,</div>
<div>so dass mir nichts passieren kann.</div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Tatschen verboten</title>
		<link>http://grindblog.de/2010/07/14/tatschen-verboten</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[kotzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann werde ich mich auch mal durch die nicht uninteressanten und im Moment heiß diskutierten 101 Regeln der eEtiquette arbeiten. Bis dahin möchte ich an dieser Stelle gerne meine Regel Nummer Eins des Umgangs mit mir und meinem Rechner darlegen: Keiner, aber auch wirklich kein Mensch auf dieser Welt hat das Recht, MEINEN BILDSCHIRM ZU BERÜHREN. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann werde ich mich auch mal durch die nicht uninteressanten und im Moment heiß diskutierten <a href="http://eetiquette.de/">101 Regeln der eEtiquette</a> arbeiten. Bis dahin möchte ich an dieser Stelle gerne meine Regel Nummer Eins des Umgangs mit mir und meinem Rechner darlegen:</p>
<blockquote>
<h2 style="text-align: center;">Keiner, aber auch wirklich kein Mensch auf dieser Welt<br />
hat das Recht,<br />
MEINEN BILDSCHIRM ZU BERÜHREN.</h2>
</blockquote>
<p>Es gibt nichts, was ich mehr hasse, als wenn mir jemand was erklären will und dabei immer wieder mit seinen Fingern auf mein Display piekt und darauf herumwischt. Nicht allein, dass ich den Schmier hinterher wieder abwischen muss, nein auch, dass Leute manchmal in Wallung geraten mit ihrer Stocherei (&#8220;Guck mal, HIER *piekpiek* genau liegst du falsch&#8221;) und ich dann physische Schäden am Display von Pixelfehlern bis zum Totalausfall (nach hinten umkippen) befürchten muss.</p>
<p>Sollte ich mir irgendwann einen Touchscreen zulegen, müsste ich über dieses Gesetz noch mal nachdenken &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir nennen es Tauschhandel</title>
		<link>http://grindblog.de/2010/06/17/wir-nennen-es-tauschhandel</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 09:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Fraglich ist ja, ob man Naturalien irgendwann versteuern muss, wenn der Tausch &#8220;Dienstleistung gegen Dinge des täglichen Bedarfs&#8221; überhand nimmt und man davon seine Familie und sich ganz gut über die Runden bringen kann. Einnahmen bisher waren zumindest: Zusammenbau und Betrieb einer WordPress-basierten Webseite gegen Zusage der Ausstellung von beliebig vielen Spendenquittungen Übersetzung eines vierseitigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fraglich ist ja, ob man Naturalien irgendwann versteuern muss, wenn der Tausch &#8220;Dienstleistung gegen Dinge des täglichen Bedarfs&#8221; überhand nimmt und man davon seine Familie und sich ganz gut über die Runden bringen kann. Einnahmen bisher waren zumindest:</p>
<ul>
<li>Zusammenbau und Betrieb einer WordPress-basierten Webseite gegen Zusage der Ausstellung von beliebig vielen Spendenquittungen</li>
<li>Übersetzung eines vierseitigen Masterarbeit-Proposals ins Englische gegen Einen Sechserträger Budweiser (auch &#8220;die tschechische Herrenhandtasche&#8221; genannt)</li>
<li>Consulting für ein IT-Startup gegen Ein Clubsandwich, eine Berliner Weiße mit Schuss (grün) und einen Espresso</li>
<li>Einarbeitung eines Amazon-Shops in ein WordPress-Weblog gegen Eine 250-g-Tafel Ritter Sport Joghurt (Leistung steht noch aus)</li>
</ul>
<p>Für mich als momentan Arbeitslosen funktioniert das erstaunlich gut. Wer mag, kann sich ja einfach mal melden &#8230;</p>
<p><em>Update</em>: Phil (siehe Kommentar) hat Beratung bei einem Problem mit einer seltsamen Programmiersprache bekommen, es gab Ritter Sport Olympia. Wer will derdie Nächste sein?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zu sozialen Netzen</title>
		<link>http://grindblog.de/2010/05/01/zu-sozialen-netzen</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 13:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich kenne die Hälfte von euch nicht halb so gut, wie ich es gern möchte, und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient.&#8221; - Bilbo Beutlin im &#8220;Herr der Ringe&#8221;. Und Magnus zu sozialen Netzwerken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Ich kenne die Hälfte von euch nicht halb so gut, wie ich es gern möchte, und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">- Bilbo Beutlin im &#8220;Herr der Ringe&#8221;. Und Magnus zu sozialen Netzwerken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein Beruf</title>
		<link>http://grindblog.de/2010/04/04/mein-beruf</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 19:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe die Fragen bei Anke und Maximilian gefunden und fand sie beantwortenswert. 1. Was machst du beruflich? Ich bin Informatiker. Also ordentlich studierter, diplomierter Informatiker. Ich habe lange, wenn nicht schon allzu lange an Universitäten geforscht, gelehrt und gebaut, zuletzt zu spannenden Themen wie semantischen Technologien. Das ist die Idee, das, was Menschen ohnehin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><a title="Im laufenden Betrieb" href="http://www.flickr.com/photos/79701451@N00/387913103/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/123/387913103_b0ec58b219.jpg" alt="Im laufenden Betrieb" /></a></p>
<p>Ich habe die Fragen bei <a href="http://www.ankegroener.de/?p=7731">Anke</a> und <a href="http://www.herzdamengeschichten.de/2010/04/01/fragen-zum-beruf/">Maximilian</a> gefunden und fand sie beantwortenswert.</p>
<p><strong>1. Was machst du beruflich?</strong></p>
<p>Ich bin Informatiker. Also ordentlich studierter, diplomierter Informatiker. Ich habe lange, wenn nicht schon allzu lange an Universitäten geforscht, gelehrt und gebaut, zuletzt zu spannenden Themen wie semantischen Technologien. Das ist die Idee, das, was Menschen ohnehin schon an Wissen und Gedanken über diese Welt (oder zumindest einen Teil dieser Welt) im Schädel haben, in für doofe Computer les- und verarbeitbare Form zu pressen. Damit kann man dann intelligente &#8211; oder intelligent erscheinende &#8211; elektronische Modeberater oder Suchmaschinen bauen, die das tun, was man als Mensch von ihnen erwartet.</p>
<p>Weil wir an der Uni überzeugt davon sind, dass man damit auch Geld machen kann, haben wir vor zwei Jahren eine <a href="http://ontonym.de">kleine, aber feine Firma</a> gegründet. Anfang dieses Jahres habe ich dann beschlossen, den warmen, weichen Schoß der Universität zu verlassen und mich ganz in die kalte, grausame Welt zu stürzen.</p>
<p>Im Augenblick werde ich allerdings noch von einer großen deutschen Behörde gesponsert, bis unsere kleine Ausgründung genug Geld abwirft, um mich und meine mir die Haare vom Kopf fressende Familie zu ernähren. Im Moment geht die Richtung in die Selbstständigkeit, was für einen Informatiker keine so schlechte Sache ist.</p>
<p><strong>2. Was ist gut – was ist nicht so gut daran?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ich liebe an meinem Beruf:</p>
<ul>
<li><strong>Probleme lösen</strong>: Wir sind dafür bekannt, Aufgaben, die man mit blöder, hirnloser Handarbeit in wenigen Stunden erledigt hätte, mit komplexen Programmen zu lösen, deren Erstellung mehrere Tage oder gar Wochen in Anspruch nehmen kann. Manchmal scheint das schwachsinnig, aber oft fallen dabei nebenher wundervolle wiederverwendbare Problemlösungen ab. Man schaue sich nur mal die Geschichte von <a href="http://www.catb.org/jargon/html/T/TeX.html">Donald Knuths TeX</a> an.</li>
<li><strong>Kommunikation</strong>: Das Bild vom hornbebrillten Kellernerd, der schon beim Anblick anderer Menschen, insbesondere weiblicher, in Angstschweiß ausbricht, ist zum Glück seit längerer Zeit überholt. Mir macht es zumindest sehr viel Freude, dass mein Beruf eben auch darin besteht, mit vielen Menschen (Studierenden, Kunden, Kollegen, anderen Informatikern und allen Leuten die ich treffe, und die nicht schnell genug wegrennen) zu sprechen, mir ihre Probleme (also vor allem die rechnerbasierten) anzuhören, Lösungen zu erklären und Wissen zu vermitteln.</li>
<li><strong>Kreativität und Erfolgserlebnisse</strong>: Dieses Gefühl, mit einem Stück Software etwas erschaffen zu haben, ist unbeschreiblich. Ständig lerne ich neue Wege, die Maschine dazu zu bringen, zu tun was ich will. Und wenn nach einem letzten kompletten Testlauf die Balken aller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modultest">Unit-Tests</a> grün sind, ist das schon ein Glücksmoment.</li>
</ul>
<p>Ich hasse an meinem Beruf:</p>
<ul>
<li>Man kommt so wenig an die frische Luft.</li>
<li>Computer sind hochgradig nichtdeterministisch. Für Nichtinformatiker: Man kann nie sagen, wie der Apparat auf irgendwelche Eingaben reagieren wird. Ich weiß, eigentlich soll das nicht so sein, aber mittlerweile haben die Geräte und die auf ihnen laufenden Systeme eine derartige Komplexität erreicht, dass selbst die Position des Kaffeebechers neben der Tastatur entscheiden kann, ob ein Testlauf Erfolg hat oder nicht. Ist wirklich so.</li>
<li>Wenn man vier Stunden lang mit Hilfe zweier Debugger, 50KB Logdaten und drei Coredumps einen Fehler sucht und dann feststellt, dass man irgendwo ein &#8220;++&#8221; an die falsche Stelle gesetzt hat.</li>
</ul>
<p><strong>3.  Was wäre dein absoluter Traumberuf?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Rockstar. Wenn ich nicht genau drüber nachdenke (dann würde ich nämlich feststellen, dass das Stress pur und extreme Abhängigkeit von Menschen bedeutete) &#8230; wollte ich schon immer unheimlich gerne Rockstar sein.</p>
<p><strong>4. Warum gerade dieser?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dieses Gefühl, wenn das Publikum sich schon vor Sehnsucht nach dir fast verzehrt und droht, das Stadion auseinanderzunehmen, wenn du nicht sofort auf die Bühne kommst, wenn dann die Scheinwerfer alle auf einmal angehen und du mit deiner Band die Bühne betrittst und spürst, dass dieses Konzert unglaublich gut werden wird, dieses Einssein mit den Menschen, denen du gibst, was sie wollen &#8211; das muss toll sein. Vermutlich würde mich der eigentliche Job sehr schnell zum Wrack machen, aber einmal würde ich das schon gerne erleben wollen.</p>
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		<title>Explore</title>
		<link>http://grindblog.de/2010/02/16/explore</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 11:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover. Mark Twain]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Mark Twain</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sorgerechts-Soundtrack</title>
		<link>http://grindblog.de/2009/12/04/soundtrack</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[weinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Den passenden Song zum Straßburger Urteil,  Thema &#8220;Sorgerecht für Väter&#8221; lieferten schon vor einiger Zeit Puddle Of Mudd: Puddle Of Mudd &#8211; Blurry I wonder what you&#8217;re doing I wonder where you are There&#8217;s oceans in between us but that&#8217;s not very far P.S.: Leider nur Dailymotion, weil aus Youtube wieder Urheberrechtsprobleme hat. P.P.S.: Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den passenden Song zum <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/sorgerecht114.html">Straßburger Urteil,  Thema &#8220;Sorgerecht für Väter&#8221;</a> lieferten schon vor einiger Zeit Puddle Of Mudd:</p>
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="365" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.dailymotion.com/swf/x2q6ro&amp;related=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="365" src="http://www.dailymotion.com/swf/x2q6ro&amp;related=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<strong><a href="http://www.dailymotion.com/video/x2q6ro_puddle-of-mudd-blurry_music">Puddle Of Mudd &#8211; Blurry</a></strong></div>
<blockquote><p>I wonder what you&#8217;re doing<br />
I wonder where you are<br />
There&#8217;s oceans in between us<br />
but that&#8217;s not very far</p></blockquote>
<h6>P.S.: Leider nur Dailymotion, weil aus Youtube wieder Urheberrechtsprobleme hat.<br />
P.P.S.: Was mich auch noch zum Weinen bringt, ist, dass der Junge aussieht wie mein Jüngster in fünf Jahren.</h6>
]]></content:encoded>
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