Doktoressa
Man hätte sich das mit der Promotion doch noch mal überlegen können – alle Achtung, Kollegin:
Hut von uns, Themen: MOMA (sie hat ihr Framework nun mal so genannt und Matching, etwas frei interpretiert).
Bis der Arzt kommt … und wieder geht
Man hätte sich das mit der Promotion doch noch mal überlegen können – alle Achtung, Kollegin:
Hut von uns, Themen: MOMA (sie hat ihr Framework nun mal so genannt und Matching, etwas frei interpretiert).
Das Abluftrohr der Toilette führt offenbar direkt in unser Büro. Es riecht nach einer Mischung aus zwei Wochen alter Kohlsuppe und Schweinestall. Gut, dass ich kleine Kinder habe. Das härtet ungemein.
Für den in der Nachtschicht, zu singen nach der Weise “Nightshift” von den Commodores.
Berge (Berge), you were a friend of mine
And you could snipe the heads
Of three men in a lineBerge (Berge), he often caused me pain
Now we play all alone
Beat up by Make-My-DayTeamspeak to me, so you can see, what’s goin’ on
Say you will join our ranks to kill s’more, kill s’moreGonna be some sweet sounds
Comin’ down, on the nightshift
I bet you’re sitting there
Oh, I’ll bet you save a prayer
Gonna be a long night, it’s gonna be alright, on the nightshift
You found another home,
I know you’re not alone, on the nightshift, oooh
One day you’ll play again,
Connect to the server then, on the nightshiftBerge, oooh, hey what you doing now
It seems like yesterday, when we were camping out
Berge, oh, you set the world on fire
Your flashbangs blinded us
Your stats kept rising up, higher and higher
Keep it up, and we’ll be there, at your side
Oh, say you will, shoot your colt
For evermore, evermore, evermore
Das Original findet man hier.
Die Familie will doch mal woanders hin im Sommer und wir schauen uns Ferienhäuser und -wohnungen an. Die hier fand ich allerdings doch recht beengend für sechs Personen:

“Zetti Bambina” schmeckt genauso, wie wir uns früher im Westen die Zonenschokolade vorgestellt haben: Ein rechteckiger Klumpen aus extremst komprimiertem Karamelmatsch umhüllt von der Schokolade, von der es noch in unserer Grundschulklasse hieß, sie sei mit Schweineblut versetzt. Mich wundert’s heute noch nicht.
Fazit: Nur was für den abgehärteten Sozialistenmagen.
Und wenn schon jedes Familienmitglied in einer Tischdiskussion mit der Kleineren ein Mitglied der Teletubbies ist …
Wieso zum Henker bin ich dann ausgerechnet Noo-noo, der debile Staubsauger?!

Danke für die Steilvorlage, Olli. Hier die Geschichte:
Ich saß – wie jeden verdammten Montag, wer hatte überhaupt den Montag erfunden – wieder in meinem unheimlich stinkenden kleinen Kabuff von Detektivbüro. Seit Wochen herrschte absolute Flaute auf dem Markt für Schnüffelei, nicht mal eine sich betrogen wähnende Ehefrau wollte, dass ich mich mit meiner Pentax auf die Lauer legte, um ihren Mann in flagranti zu ertappen. Die Leute wollten mich einfach nicht mehr. Vielleicht sollte ich mich aufs Muscheltauchen verlegen, dazu fehlte mir aber ein Boot, dachte ich so bei mir, stopfte mit ein paar undefinierbare Kräuter in meine Pfeife und gab mir selbst Feuer - war ja auch keiner sonst da. Ehrlich gesagt, wurde mir schon etwas schwummrig (wer hatte mir bloß dieses Zeug angedreht?).
Tatsächlich sollte hier in meiner ruhigen Bude aber schon sehr bald ziemlich die Post abgehen. Eine Lady (und wenn ich Lady sage, meine ich diese Neunzig-Sechzig-Neunzig-Wuchtbrummen) mit gefährlich hohen Stilettos betrat mein Büro, nein, sie betrat es nicht einfach so, sie tanzte förmlich herein, ohne auch nur daran zu denken, die Tür hinter sich zu schließen. “Toll, heute ist dein Glückstag”, dachte ich bei mir und war auf der Stelle hellwach. Ihr Akzent war osteuropäisch, ihre Augen wie Smaragde und sie hatte riesige … aber ich riss mich noch einmal zusammen, bevor ich mich so schuldig fühlen konnte, dass ich vor Scham im Boden versank. Alles, was sie von mir wollte, wenn ich ihre hastig und unter Tränen hervorgestoßenen ungarisch-deutschen Laute richtig deuten konnte, war augenscheinlich, dass ich ihre entflogene Eule wiederbeschaffte. Unter einem spannenden Auftrag inklusive der günstigen Gelegenheit, eine verzweifelte Klientin zu trösten, hatte ich mir allerdings etwas anderes vorgestellt. Die Frau war hysterisch, ganz klar, und hysterische Frauen machen mir Angst. Plötzlich kam mir die rettende Idee! Sofort begann ich, so derart heftig an der Pfeife zu ziehen, dass schon bald die gesamten acht Quadratmeter Büro von einer Wolke glücklich machender Substanzen eingenebelt war. Die Wuchtbrumme sank ohnmächtig zu Boden, ich konnte sie aus dem Büro schaffen und hinter dem Haus in einem Container drapieren – und hatte endlich wieder meine Ruhe.
Heute im Newsletter der Süddeutschen:
Liebe Leserinnen und Leser,
in Deutschland sind rund 60000 Frauen obdachlos. Und es werden mehr. Drei von ihnen haben uns ihre Geschichte erzählt: über ein Leben voller Scham, Angst und Gewalt. Aber auch Kampfgeist.
Viel Vergnügen bei der Lektüre.
Die Redaktion des SZ-Magazins
Der Text ist von der SZ, kursiv von mir.
Mit hoch begabten, multilingualen, sich hirnzerfetzende Dinge ausdenkenden Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten hat sicher Vorteile. Man weiß immer, an wen man sich wenden muss, wenn man Fragen zur Korrektheit und Vollständigkeit eines Kalküls für RDF-Schema hat, zum Beispiel. Aber was die einfachen Dinge des Lebens angeht, scheinen die meisten lieben Kollegen nichts bei Mutti oder Vati gelernt zu haben.
Wir werden hier in Zukunft wohl auch Weiterbildungsangebote anbieten müssen. Mögliche Themen wären:
Rein haushaltstechnisch gesehen scheint ein durchschnittlicher Wissenschaftlicher Mitarbeiter die Überlebenschance eines Lemmings auf einem Rügener Kreidefelsen zu haben. Ein Wunder, dass morgens immer noch so viele hier anzutreffen sind.
Die kleine saure Gurke hatte nicht den Hauch einer Cornichance.