Monatsarchiv für Dezember 2008

 
 

Soziale Pest-Netzwerke

Sehr gefreut hat mich die fünfte Folge der IT Crowd. Eine schöne Parodie auf Social Networks und deren Benutzercharaktere haben sie da hingelegt mit ihrem fiktiven “FriendFace”, was nicht von ungefähr an ein bekanntes Sozialportal erinnert.


FRIENDFACE from Justin D on Vimeo.

Frohes Fest

Sternfenster

Dass alle Nächte so wären wie diese!
Dass alle Ängste der Welt leise zerbrächen
Dass zwischen freundlichen Tieren und zärtlichen Händen
Alle wir lägen wie das Kind.
Und über uns taute der Himmel seinen unsäglichen Frieden!

Hanns-Dieter Hüsch

Was tun am Wochenende?

Wir schleichen uns beim Familienjulklapp in Mutters Küche, mopsen eine Tupperdose und zwei stark zusammengefaltete Küchentücher und basteln uns einen Überallhindiffusor für quasi kein Geld.

0-Cent-Tupper-Omnibounce

Bei meinen Lesern möchte ich mich hiermit noch einmal entschuldigen, dass dieses Foto mit einer Canon EOS 1000D aufgenommen wurde. Mein Bruder hätte die Chance gehabt, wenigstens eine 450D oder gar eine Pentax K200D zu kaufen. Aber er wollte ja diese Plastikgurke.

Was tun am Wochenende?

Wir bereiten schwedische Julgodis zu und bieten sie auf dem traditionellen Familienjulklapp feil.

Knäcksoße

Das Rezept gibts bei Fiket. Mein Fazit: Schmeckt lecker wie Daim, aber klebt wie Sau – sowohl an den Zähnen als auch an den Pralinenförmchen aus Papier. Man muss ungefähr eine Stunde Lutschzeit für ein Knäck einplanen.

I blinded her with science

17 Uhr 30 am Freitag. Hörer im Büro abnehmen, Kurzwahl nach Hause gedrückt:

“Hallo Schatz, es hat hier doch etwas länger gedauert. Wir mussten noch eine Implementierung des Damerau-Levenshtein-Algorithmus debuggen.”

Ich liebe meine Arbeit.

Was tun am Wochenende?

Gemäß der alten Kampfparole der Weihnachtsschaffenden “Apfel, Nuss und Mandelkern” knacken wir eine Nuss für die drei Großen.

Tropisch

Mein Motivator

Ich habe einen starken Motivator. Schon oft in meinem Leben hat er mich dazu motiviert, Dinge zu tun: “Mach doch auch mal. Ist prima. Mache ich auch!”. Das Originelle, aber oft auch etwas Frustrierende an meinem Motivator ist nur, dass er die angerissenen Sachen nach einer Weile wieder aufgibt, ich dagegen mache weiter, immer weiter, bis zum Sankt Nimmerleinstag. Beispiele?

  • “Ich habe da so ein Blog. Das macht echt Spaß. Mach doch auch mal.” Juni 2005. Mittlerweile passiert beim Motivator nichts mehr, selbst seine Blogdomain hat er an eine ausländische Firma verkloppt. Nur ich blogge munter weiter, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.
  • “Man müsste mal wieder [Hier Name eines durch die Medien recht bekannt gewordenen Killerspiels einsetzen] spielen. Wollen wir nicht mal? A und K würden bestimmt auch mitmachen.” Zusammen spielen ist schöner als alleine, also habe ich mir auch [Hier Name eines durch die Medien recht bekannt gewordenen Killerspiels einsetzen] geholt, wir haben zeitweise sogar einen kleinen Gameserver mit 12 Slots angemietet. Was ist passiert? Der Gameserver ist inzwischen wieder abbestellt, A und K treffe (Achtung Zweideutigkeit) ich nur sporadisch im Netz und der Motivator hat auch nur noch sehr, sehr selten Zeit. Wenn ich mir nicht auferlegt hätte, den großen, dicken Bergebär in der Statistik zu überholen, wäre ich vielleicht auch nicht mehr da. So aber schultere ich Woche für Woche meine Lasten (Sturmgewehr, Kevlarrüstung, Helm, zwei Blend- und eine Handgranate und ein Messer) und tue meine Pflicht.

Extrapoliert man dieses Motivationsverhalten, wird meinem Motivator bald noch mehr widerfahren: Er wird sein MacBook Pro vermutlich wieder gegen einen Windows-Rechner eintauschen, während ich auch noch den letzten unserer heimischen Computer applifiziere. Ich werde jeden Monat einmal einsam und alleine am Entwicklerstammtisch in einer Berliner Kneipe sitzen, während der Motivator sich anderen Gruppen zugewandt hat.

Ich müsste mir mal selbst was ausdenken …

Ungelöste Fragen

Fiel mir gerade in der Büroküche ein: Wie um alles in der Welt kam ich damals darauf, dass in LL Cool Js Lied “I need love” die Textzeile

“I need a girl who is as sweet as a dog

vorkommt, was ich schon immer ziemlich dämlich fand? Und warum fällt mir das immer mal wieder ein?

Verstehe: Es heißt “I need a girl who’s as sweet as a dove“. Na sowas, auch nicht viel sinnvoller.

Nerdgott


I am nerdier than 95% of all people. Are you a nerd? Click here to find out!

Mit Dank an den Kollegen M.

Unerträgliche Sprüche

“Mal die Seele baumeln lassen.”