Monatsarchiv für November 2008

 
 

Krähen zählen

Im Schillerpark.

Counting Crows

Well I dreamt I saw you walking up a hillside in the snow
Casting shadows on the winter sky as you sat there, counting crows
One for sorrow, two for joy
Three for girls and four for boys
Five for silver, six for gold
Seven for a secret never to be told.

Counting Crows: A Murder Of One

Abenteuer Grammatik

Ich war mal wieder im Wedding (nicht, dass der Ort etwas mit dem folgenden Inhalt zu tun hätte).

Wer wem?

An Wiederverkäufern

Am schönsten sind solche grammatikalischen Ausrutscher, wenn sich dadurch die Semantik des Geschriebenen grundlegend ändert.

Ausgelagert

Für hardwarenahe Arbeiten haben wir einen Technischen Informatiker eingestellt …

Verhoben

Christoph war da

Das Schöne an der Heimarbeit sind ja die mannigfaltigen Ablenkungen, denen man den ganzen Tag widerstehen muss. Die größte Ablenkung heute war ein Hubschraubereinsatz auf der Wiese hinter den Häusern gegenüber. Letztendlich haben sie die Person dann doch mit dem NAW ins Krankenhaus gebracht. Aber wann hat man schon mal Christoph so nah, zum Anfassen quasi. Also den großen Zoom raus und los.

SchaulustHeckrotor Pilot Start Abflug

Wunderschöne Anzeigen

“Ich biete euch mein altes aber trotzdem neues Fotoapparat. Wir haben doch Zuhause außerdem noch ein. Deswegen will ich dieses verkaufen.”

Auf der Bahnfahrt

Definitiv noch schlimmer als Businessmen sind Frauen mittleren Alters aus dem Büroumfeld, die sich geschlagene zwei Stunden über ihre Krankheiten und die ihrer Freunde, Nachbarn und Kollegen unterhalten. Aus Höflichkeit meinen Sitznachbarn gegenüber möchte ich jetzt auch nicht in den wohligen Kokon meines Musikabspielgerätes fliehen.

Homonyme sammeln

Als Seitenprojekt unserer kleinen Firma sammeln wir gerade Homonyme und Polyseme (oder “Teekesselchen”), die sich leicht darstellen lassen. Zum Beispiel Pflaster:

Autsch Textur:Pflastersteine

Wer kennt noch schöne?

Verwirrung

Schöner Name für einen Vanillesirup.

Eclipse

Auf meiner Fensterbank

Im Büro herrscht gepflegte Langeweile an der Teddyfront. Werbegeschenke weinen nicht.

Auf meiner Fensterbank

Darüber gestolpert

Drew Gardner war Fotojournalist. Und ist es nicht mehr. Einen der Gründe, die ihn dazu bewogen haben, nicht weiterzumachen, kann man hier nachlesen. Hat mich berührt.

Die Story, wie britische Soldaten im Kosovo versuchen, unter Beschuss einem angeschossenen Zivilisten medizinische Hilfe geben zu lassen, wurde von seiner Zeitung stillschweigend fallen gelassen. Zugunsten eines Berichts über die Heirat von Rupert Murdoch, der offensichtlich wichtiger war. Schade.