Monatsarchiv für Juni 2008

 
 

Ein wichtiger Schritt

Heute rief ein Freund bei mir an, seine Stimme aufgeregt, aber auch mit einer festen Entschlossenheit. Er wolle keine halben Sachen mehr machen. Nachdem ihn ein Fehler, den er gemacht habe, in seinem Leben, seinem Schaffen um Längen zurückgeworfen habe und er jetzt dabei sei, die Scherben dieser Verfehlung aufzuräumen, habe er beschlossen jetzt Ernst und ganze Sache zu machen. Und nicht mehr zurückzuschauen. Ich musste ihn gar nicht selbst überzeugen, ihm war intuitiv klar, was jetzt der richtige Schritt ist.

Kurzum, im Moment lade ich gerade die OpenSuSE-Live-CD herunter und morgen kann er damit seinen Laptop komplett auf Linux umstellen, nachdem ihm ein Virus die Windows-Partition nahezu komplett zerschossen hatte. Und ich darf dabeisein!

Update: Heute morgen habe ich ihn gefragt, wie es so ging. Nachdem seine Notebook-Netzwerkkarte absolut nicht zu installieren war, hat er dann XP von der Recovery-CD eingespielt. Traurig, aber wahr.

Änderung der Realität

Fotografien sind ja ohnehin nur Abbilder einer irgendwie gearteten Realität. Wie wäre es denn, könnte man in die Tag für Tag gemachten Fotos nicht nur geistig etwas hineininterpretieren, sondern die eigene Interpretation physisch in das vom anderen gemachte Bild hineinschreiben? Genug philosophisch geschwafelt.

Julius von Bismarck hat einen Apparat namens “Image Fulgurator” entwickelt, der im exakten Moment der Aufnahme eines Fotos ein eigenes Bild in das aufgenommene Motiv hineinprojiziert und das Motiv so hemmungslos nach den eigenen Vorstellungen anpasst.

Via datenform.de

Was tun am Wochenende?

Ich packe die Hälfte der Kinder bei Freunden ins Auto und wir fahren an einen geheimen Brandenburger Geheimsee.

Ein Nachmittag am See

Schöne Momente der EM-Fernsehgeschichte

Als nach dem Viertelfinalspiel Delle und Netzer den Kaiser zu Gast hatten und der sich weitschweifend darüber ausließ, dass die Vorrunden doch langweilier unansehlicher Pipifax seien und es ja jetzt erst richtig zur Sache ging. Und als die Kamera dann für einen klitzekurzen Moment das Gesicht von Netzer in Großaufnahme zeigte und man das Gefühl bekam “Jetzt beißt er ihm den Kopf ab.” Das war schön.

Doofe Wörter

“Im Endeffekt”

Ihr Arzneimittelberater empfiehlt

“Das Beste an Vi. ist die Sicherheit, dass man “mit Autopilot fliegt”, dass man entspannt und ohne Sorgen zur Sache kommen kann, dass der Staender auch haelt, auch wenn man unterbrochen wird (die Kinder klopfen an die Schlafzimmertuer, der Hund bellt, das Kondom sitzt schlecht).”

Spam kann so schön und hilfreich sein.

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Download Day - German

Morgen ist Download Day, seid ihr dabei?

Was tun am Wochenende?

LNdW 2008 - TU Berlin

Ich fahre mit den Kindern wie jedes Jahr um diese Zeit zur Langen Nacht der Wissenschaften. Natürlich in die TU Berlin, meine geliebte Alma Mater. Unersetzlich das Gefühl, das Hauptgebäude zu betreten und sich auf perfide Weise wie heimgekehrt zu fühlen. Wir sahen:

Flaschenstrudel

Strudel in Flaschen.

Frisbee in Strömung

Frisbees im Wind und warum sie so weit fliegen.

Linus an der Scheibe

Scheiben, die Musik machen.

Laserpong

Ein Pong-Spiel, das man mit Gewichtsverlagerung steuert.

Und.

Vieles.

Mehr.

Was tun beim Mittagessen?

Wer sein Würstchen nicht aufessen will, bastelt sich mit etwas Senf und frohem Mut ein Wurstmännchen.

Wurstmännchen

Die Idee ist von Tochter Nummer Zwei, Ausführung Sohn Nummer Eins und ich (die Augen). Und remember Kinder: Nicht mit dem Essen spielen!

Das Wunder von Rosenthal

Andere haben Stigmata oder Toasts mit dem Antlitz Jesu drauf (alternativ auch Jesu Antlitz mit einem Toast drauf). Mir ist gestern beim Eierkochen Folgendes erschienen:

Eiweißküken

Eins der Eier war etwas defekt und so verwandelte sich die austretende Eiweißmenge noch vor meinen Augen und in meinem Topf in ein kleines, niedliches Eiweißküken. Wie soll ich das interpretieren? Was soll mir das sagen?

Ich habs dann aufgegessen, mit Kräutersalz und Reissalat. War auch nicht schlecht.