Monatsarchiv für Mai 2008

 
 

Umgezogen

Wir (also Freund Arne und ich und unsere Gemeinden und unsere Projekte) ziehen momentan auf einen dickeren Server um. Wenn es hier also zeitweise aussieht wie bei Hempels unterm Sofa, entschuldigt. Die Daten mal so:

Alt: Ein 733er Pentium 3, 256 MB RAM, 10 GB Platte.

Neu: Ein Sempron 2600+, 1024 MB RAM, 80 GB Platte.

Das sollte hoffentlich erstmal reichen.

Aufruf

Welche Frau war kürzlich bei uns zu Besuch und vermisst seitdem zwei rosa Socken in geschätzter Größe 35-38? Meine Liebste hat sie unter der Treppe gefunden und ich komme langsam in Erklärungsnot.

Bitte melde dich!

Geringfügig, befristet, raus

Ab ersten Juni also arbeitslos. Der nächste Vertrag lässt auf sich warten, die frischgegründete GmbH wartet auf Kunden und Aufträge, ich warte auf den Ablauf einer selbstgesetzten Frist, nach der ich mangels Alternativen mich dann doch wieder gebügelt und hochmotiviert in den Berliner IT-Arbeitsmarkt stürze – vielleicht.

Immerhin kann ich guten Gewissens die EM 2008 mitverfolgen.

Und alle sind am Leben, 5 Tage, 40 Stunden
Und definieren sich über das, was man den Tag so macht
Und Hallo, was machst du so, was ist aus dir geworden
Und wie fühlt es sich so an, wenn man es geschafft hat
Vollbeschäftigt, unbefristet, glücklich?

Kettcar – “Geringfügig, befristet, raus”

Klappern gehört zum Handwerk

Handwerker sind im Haus. Versprochen war, dass sie nur vor 10 Uhr und zwischen 13 und 14 Uhr mit schwerem Gerät den Fußboden im Erdgeschoss aufstemmen würden. Haha.

Wenn sie nicht gerade mit irgendwelchen Kuhfüßen auf dem Estrich herumhauen, dabei lautstark irgendein widerliches Kommerzprivatradio mit den größten Hits der Achtziger hörend und das Stemmen mit kräftigen Brunftrufen begleitend, schieben sie eine Schubkarre, die sie vermutlich im Handwerksmuseum ausgeliehen haben und die schon seit dem Baubeginn des Kölner Doms nicht mehr geölt wurde, zum Container (siehe Foto), um dort den Inhalt der Karre lautstark und unter ähnlichen Schreien zu entleeren. Kleine Arbeitspausen werden dazu genutzt, direkt unter unserem Fenster zigarettenkonsumierend sich grölend über das Wochenende zu unterhalten oder Studentinnen, die fluchtartig das Gebäude zu verlassen, sexualtaktisch anzupöbeln.

Was tun am Wochenende?

Wir laden einen Haufen liebe Freunde ein und ermuntern sie, Weisheiten an unseren Kühlschrank zu zaubern:

IMGP2044.PEF

Doofe Übersetzungen

Zieht sich doch noch jedes Mal, eigentlich auch ungewollt, da komplett pubertären Witzgefühls entsprungen, ein Schmunzeln über mein Gesicht, wenn Skype mir meldet:

“Kia kam online.”

Haare ohne Ende

Ja, lieber Bergemensch, so geht das los, wenn man einunddreißig ist. Die Haare, an die man sich in drei Jahrzehnten gewöhnt hat, verfärben sich oder segnen das Zeitliche. Trost ist jedoch nahe: An den unmöglichsten Stellen beginnt dafür ein nie dagewesener Bewuchs. Und so erfüllt sich ein Teil der Wünsche in diesem kleinen Lied (schon wieder diese Band):

“Ich will einmal nach Saarbrücken (Ja, Saarbrücken wäre nett).
Ich will Haare auf dem Rücken (und ein rosa Himmelbett).
Ich will nie etwas glauben, was es gar nicht gibt.
Ich möchte mal ein Model treffen, daß sich in mich verliebt.”

die ärzte – Ich wär gern Madonnas Dickdarm

Musik im Kopf

Heute morgen auf dem Fahrrad:

“Anneliese Schmidt” von die ärzte

Mit Kind auf dem Rücksitz durch das Prekärenviertel Emmvau zu radeln und dabei laut zu singen “Ich ess das Kind von meinem Nachbarn auf” – was kann es Schöneres geben?

Logik

The only time Chuck Norris was wrong was when he thought he had made a mistake.

Apfeltastenmurks

Wenn man sich Arbeit und eine feine kleine Dell-Tastatur (deutsche Windows-Tastenbelegung) mit nach Hause gebracht hat

und wenn man dann die Belegung der Tastatur für sein MacBook so angepasst hat, dass die Taste links neben der Leertaste der “cmd”-Taste (früher auch Apfeltaste oder auch “kyrka” oder auch “Blumenkohl” oder auch “Propeller”) entspricht, ebenso die Taste rechts von der Leertaste,

und wenn man dann in einem wichtigen Editierprozess, sagen wir mal beim Schreiben einer Liebesmail oder eines knackig frischen Blogeintrags, ein “@” eingeben will

und man natürlich – weil vor einem ja eine Windows-Tastatur liegt – als erstes mal so die Altgriechisch-Taste (ihr wisst schon, welche) und “Q” betätigt, weil das hat man ja immer so gemacht

dann kann man sich schon ganz schön dolle ärgern.