Monatsarchiv für März 2008

 
 

Pre-Baby Blues

Gesegnete Ostern! Wir hatten zu Hause bei wechselnden Protagonisten …

  • … Hörsturz
  • … Kehlkopfentzündung
  • … Scharlach
  • … Schwangerschaft im Endstadium (noch zwei Wochen)

Gab aber auch schöne Momente – so hatte ich mal richtig Zeit für die Kinder.

Schön gesucht

Die Liste der Suchbegriffe, mit denen die meisten Gugler auf mein Blog gestoßen sind, hat sich mittlerweile angepasst. Ich liste mal auf:

  1. “baba yetu” – Absoluter Renner ist immer noch der Vater-Unser-Titelsong aus Civilization 4.
  2. “klickbot” – War lange Zeit die Nummer eins, aber das automatische Anklicken von Werbelinks überlässt man heute chinesischen Internetcafe-Insassen.
  3. “5 zentimeter kotzen” – Eine Riesenüberraschung die neue Nummer drei. Falls sich jemand fragt, was das ist: “Bei Frauen reizen kurz vor Beginn der Geburt die Wehen einen Nerv, worauf sich die Frau übergeben muss. Dieser Brechreiz überkommt sie in der Phase, wenn der Muttermund mindestens 5 Zentimeter geöffnet ist. Das nennt man dann 5-Zentimeter-Kotzen.”

Rums! Puff! Platsch!

Die von einem Kollegen zur Verfügung gestellte Datei mit Stoppworten für unsere semantische Texterkennung ist aber auch niedlich. Ein Auszug:

ojemine
paff
pah
papperlapapp
pardauz
patsch
peng
per
pfui
piep
piff
platsch
plumps
plus
potz
potztausend
pro
prosit
pscht
pss
pst
puff
puh

quak
quatsch
quiek
ratsch
rums

Liest sich streckenweise wie eine Mischung aus den von Dr. Erika Fuchs übersetzten Donald-Duck-Comics und den Einblendungen in dieser alten Batman-Serie.

Dilbert und Jesus

“Jesus” ist der neue Kollege. Scott Adams bereitet schon mal die Karwoche vor. Aber seht selbst.

Repariert und ausgetauscht

Es gibt sicherlich Schlimmeres im Leben, aber die Kombination aus einer anfliegenden Grippe, Montagmorgen und der Carglass-Werbung im Radio kann einen schon in Selbstmordgedanken treiben.

Streikopfer

Die B.Z. brachte gestern eine sagenhaft dämliche Kombination von Schlagzeilen auf die Titelseite:

Patrick im Streikfrust

Handreichungen zum Wintereinbruch

Winter

Die BVG wird bestreikt, du musst zur Arbeit, das Auto kostet Sprit und Nerven – wer will schon zwei Stunden im Stau auf dem Weg zur Arbeit verbringen? Da liegt es nahe, den guten alten Drahtesel aus der Garage zu holen und sich durch Eis und Schnee auf den Weg durch die Stadt zu machen. Doch Obacht! Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg ist gefährlich und glatt. Hier einige vielleicht nützliche Handreichungen zum velozipedären Umgang mit dem Winter:

  1. Fahre langsam!
    Die Radwege, Straßen und Bürgersteige sind in diesen Tagen gepflastert mit Radlern, die – sich in einer Art Größenwahn maßlos überschätzen – mit ausgerenkten Gliedern oder gar Rippenprellungen auf den Notarzt warten. Und wenn du denkst, du bist langsam, fahre noch langsamer.
  2. Fahre keine Kurven!
    Kurven sind eines der größten Übel bei glatten Straßen. Alles, was dazu führt, dass deine Reifen ihre natürlich gegebene Geradeausstellung in irgendeiner Weise aufgeben müssen, sorgt für Stürze. Zuerst rutscht das Vorderrad ein Stückchen nach links, du versuchst auszugleichen, übersteuerst gnadenlos nach rechts und kann dann nur noch zusehen, wie dir dein treuer Begleiter aus den Händen rutscht – und du rutschst mit. Hose nass, Lenker verbogen, hinterer Umwerfer kaputt und bei ganz großem Pech liegst du auf der Straße und zwei Meter vor dir kann ein Schwertransporter auch nicht mehr rechtzeitig bremsen …
    Sieh zu, dass dein Weg möglichst wenige Kurven beinhaltet. Wenn du schon eine Kurve fahren musst, suche dir die Stelle, wo sie am wenigsten glatt ist oder scheue dich nicht, anzuhalten, dich auf den Füßen abzustützen und dein Rad in die Richtung zu drehen, die für eine Weiterfahrt die hilfreichste ist.
  3. Nutze schamlos alle nichtglatten Flächen!
    Dazu gehören vor allem gestreute oder gar gesalzene Hauptverkehrswege, Bürgersteige, die von Opa Meier frühmorgens mit dem Vorkriegsbesen in mühevoller Handarbeit gereinigt wurden oder auch (Geheimtipp!) Schnee. Reifen greifen in frischem Schnee immer noch besser als auf plattgefahrenen Straßen.
    No-Go-Areas sind dagegen Nebenstraßen, auf denen der Schnee schon breitgefahren und angepresst wurde, Neuschnee auf Eis (vorher vorsichtig antesten), Eisbahnen, Skisprungschanzen und vor allem Radwege! Kein Mensch kümmert sich im Winter um Radwege, mit dem Erfolg, dass diese nach einem Tag breite gefrorene Fahrrinnen aufweisen, in denen man maximal für die nächste Bob-WM üben kann. Aber Rad fahren geht auf Radwegen gar nicht.
  4. Probiere!
    Wenn du irgendwie unsicher ob der Straßenlage bist, mach eine Testbremsung bei einer sehr langsamen Geschwindigkeit.Steig mit einem Fuß ab und rutsche ein paar Mal hin und her – das sieht dämlich aus, aber die Leute halten dich ohnehin schon für besemmelt, bei der Witterung Rad zu fahren.
  5. Schütze dich!
    Ein Helm hilft sehr gegen längere Aufenthalte in der Neurochirurgie des Virchow-Klinikums mit anschließender Reha in Beelitz – Radfahrer stürzen meistens mit Kopfverletzungen. Wasserfeste Kleidung ist auch gut, wirst du doch des Öfteren im Schneematsch liegen.

Nun kann dem Wintervergnügen nichts mehr im Wege stehen. Also: Einen guten Rutsch!

Mittagessen mit Geschmacksverstärkung

Mohrrüben-Ingwersuppe, mit viel Maggi.

Mohrrübensuppe mit Maggi

Google, Frauen und Lebensweisheiten

Ich sollte wieder öfter beim Flix reinschauen.

Doofe Phrasen

“Das geht gar nicht.”

“Du bist ja drauf.”

“Wie geil/krass/<hier dämliches Prenzlwichserattribut einsetzen> ist das denn?”

“Im Endeffekt …”