Monatsarchiv für Januar 2008

 
 

Ausrede

Der Wachstumsstatus meiner Gesichtsbehaarung ist eine integrative und wesentliche Komponente meiner holistischen Persönlichkeitsgestaltung und muss in unbedigtem Zusammenhang mit der Verfassung meines Inneren Selbsts gesehen werden.

Oder: Heute keine Zeit gehabt, mich zu rasieren.

Abschied ist ein bisschen wie Sterben

Thomas dokumentiert den Abriss der Loretta in der Lietzenburger Straße. Nach SO 36, Bahnhof Zoo, Eberhard Diepgen und Flughafen Tempelhof wird ein weiteres Symbol der einstigen Insel der Freiheit im vom Blut unschuldiger Regimegegner tiefrot getränkten Meer des Sozialismus demontiert. Wo soll das alles enden?

Karneval in Ostberlin – Wahnsinn
Wir fahren mit der S-Bahn hin – Wahnsinn
Karneval in Ostberlin – Wahnsinn
Westberlin is abgeschriem

Lilli Berlin: Ostberlin – Wahnsinn

 

Wunderschöne Berufe

Bananenreifemeister

Gefunden vom Kollegen in einem Haufen Stellenanzeigen.

Rätselhafte Wörter

Diskettenfett.

Meine halbe Jugend lang fragte ich mich in unregelmäßigen Abständen, was die Bedeutung dieses Worts sei. Sang doch die fröhliche Musiktruppe “Torfrock” – wir erinnern uns gerne schöner Hits wie “Presslufthammer-Bernhard” – in der Filmmusik zum ersten Werner-Film:

“Wir duften nicht nach Eau de Toilette,
bei uns schnuppert man Diskettenfett.”

Bahnhöfe

Vienettastraße

Paracelsiusbad

Fehrberliner Platz

Jeder kann mitmachen

Informiert Wolfgang, helfen Sie mit - animiert

Helft Wolfgang.

Spaß mit Bill Asahi

Nachdem ich mir – inspiriert von verschiedensten Do-It-Yourself-Seiten im Netz – heute abend mal angefangen habe, ein Tabletop-Studio zusammenzubauen, brauchte ich noch ein Motiv für die Nahfotografie.

Ich stelle euch hiermit vor: Bill Asahi, meinen kleinen Freund aus Plastik.

Meet Bill Asahi

Als Model perfekt, braucht weder Essen noch Drogen, macht, was ich will und ich kann ihn sogar in die Hosentasche stecken. Mal sehen, was dem Kerl noch so alles widerfährt. Das Studio sieht so aus:

Schreibtischstudio

Bestandteile sind zwei Halogenschreib- bzw. Nachttischlampen mit vorgesetzten Tempotuchdiffusoren (bestehen aus einer halbe Schicht eines Originaltempotaschentuchs), einer Pappe, die ich bei den Unterrichtsmaterialien meiner Frau gemopst habe (mit Hohlkehle) , Styroporplatten rechts und oben als Reflektoren, und einem Dinkelkissen als Beanbagersatz (das Stativ wäre zu weit weg von der Schreibtischkante).

Konichiwa

[youtube]http://youtube.com/watch?v=MrjqiG-YNfc&feature=related[/youtube]

Doofe Wörter

Vorraussetzung.

Beim Rasieren nachgedacht

Semipogonophobie (von “semi” – halb, “pogona” – Bart, “phobia” – Angst): Die Angst, dass mitten während des Rasurprozesses der Elektrorasierer den Geist aufgibt und man mit einem zur Hälfte rasierten Gesicht herumlaufen muss.