Monatsarchiv für Dezember 2007

 
 

Was tun am Wochenende?

Wir mieten uns für einen Abend mit Bier, Chips, einer gottesdiensttauglichen PA, einem Dampfbeamer aus grauer Vorzeit und einer Dialeinwand in die Kapelle ein, um den grandiosen U2-Film “Rattle And Hum” zu sehen. Es war schön und ich bin wieder einmal bestärkt in meinem Gefühl, ich wäre doch am liebsten Rockstar geworden …

Ohrenschmerzen

Wer “Orginal” sagt, muss auch “Matrial” sagen.

Die Neue ist da

Roboterlego gegen Kamera – es ist so weit. Seit Montag ist die Neue da. Pentax K100D super, irgendwann schildere ich auch noch mal die Beweggründe, mich für diese Kamera zu entscheiden. Klar ist, dass man mit einer Spiegelreflex doch mehr basteln muss, um zu guten Ergebnissen zu kommen. Die sehen dann aber wirklich prima aus.

Porträt

Längezweiundzwanzigmetersticht!

Eben habe ich mit dem Großen das Flugzeug-Trumpfspiel gespielt und gewonnen. Das ist eher selten, weil er die Karten nahezu auswendig kennt, aber dank des Galaxy-Transportflugzeugs (über 75 Meter lang!) und meines treuen Lockheed-Überschallknallers (3220 km/h Höchstgeschwindigkeit!) bin ich jetzt Familienmeister.

Das beste dieser ASS-Trumpfspiele war das von Markus damals in der Fünften. Es bestand ausschließlich aus Raumschiffen aus Science-Fiction-Filmen, die natürlich mit den wüstesten ausgedachten Kennzahlen versehen waren, diese aber sehr ausgeklügelt verteilt. So konnte man sich mit dem Todesstern auf der Hand schon fast wie der Darth Vader des Stechens fühlen, aber Obacht! Das Ding war zwar fünf Kilometer lang, aber lahm wie eine Raumschnecke auf Proxima Centauri. Sollte jemand das Spiel kennen und es irgendwo entdecken – ich würde es noch mal haben wollen.

Kreativität in falschen Bahnen

Aus meiner Sammlung von Spamzeilen zum Thema “Vergrößerung der primären Geschlechtsmerkmale”:

It’s time you became proud of your willy!

You won’t need to furtively put socks into your trunks anymore!

Be the best man to enter your woman’s bedroom!

Don’t you know that girls yearn for big schlongs?

The volume of your male meat is absolutely essential!

Increase your tool for her complete satisfaction!

Don’t let her laugh at nights on your inability to satisfy

Be a dream of all women in year 2008!

Intensify her sensations by increasing your love stick!

Get immense rod for yourself

Grow an anaconda out of your trouser snake!

Huge size to please your lassie!

Don’t be left out, join millions of men in the revolution

You deserve to not be ignored by women!

Don’t envy well-hung guys! You can easily become one of them!

She is craving to be penetrated by your big rod!

Turn your small knob into a huge meat stick!

Und zu guter Letzt der Weihnachtsknaller:

Santa will bring more length and strength to your willy!

Weihnachtsgeschichte

Drüben beim König an der Ostsee gibt es übrigens eine großartige Weihnachtsgeschichte, auf die ich meine Leserinnen und Leser an dieser Stelle herzlichst verweisen möchte.

American Pie

American Pie” von Don McLean ist vermutlich eines der meistinterpretierten und kryptischsten Stücke der Musikgeschichte. Nun habe ich auf der Mutter aller Videoplattformen das Video dazu angeschaut (ich Spätentwickler) und bin wieder neu begeistert. Der Song enthält zehn Jahre amerikanische Musikgeschichte, angefangen vom Tod Buddy Hollys bis 1972, er enthält Gesellschaftskritik, Vietnam, die Stones, die Beatles, Bob Dylan, Janis Joplin und alles, was man sich nur vorstellen kann. Wenn ich mir das Lied anhöre, kommt es mir zeitweise so vor, als hätte es wirklich einen Tag gegeben, an dem die Musik starb. Als wäre alles seitdem nur noch “hochproduzierte Scheiße” (Zitat Olli Schulz). Als würde sich heute kaum jemand noch Mühe geben, richtig gute Musik zu schreiben.

Natürlich ist dem nicht so. Aber die Melancholie über den Verlust der Guten Alten Zeiten werde ich trotzdem nicht los. Es ist Herbst.

Reise in die Vergangenheit

Gerade bei Choc entdeckt: Yamelo, ein Portal für Musikvideosammler. Am besten ist die integrierte Zeitleiste, die eine Instantvergangenheitsreise erlaubt. Ich empfehle die Achtziger.

Mal nichts Witziges

Wer mitmachen kann und will – betet für Simon und seine Familie.

Via Onkel Toby.

Fröhlichkeit

Wenn ihr wie ich gerade etwas deprimiert seid, weil ihr euch wie ich den lustigen saisonalen Magendarmvirus gefangen habt oder anderweitig Frust schiebt, hier etwas für uns alle: