Monatsarchiv für September 2007

 
 

Sitzen in der S-Bahn

Drei aus Sieben

“Drei aus Sieben”, Thomas Schewe, CC

Die traditionelle Sitzaufteilung im Fahrradgepäckrollstuhltierabteil der Berliner S-Bahn im ist ja RHRHRH (R=Runter, H=Hoch). So kommen sich am wenigsten Menschen mit ihren Zeitungen in die Quere. Oft zu beobachten ist auch noch FFFHFFF (F=Fahrrad) mit dem Erfolg, dass ein einzelner Fahrgast mit Untersatz locker drei bis vier Plätze gleichzeitig besetzt hält. Besonders in den Abendstunden wird auch gerne ARAHARA (A=Arm auf Lehne) genommen.

Danke an Thomas für die Inspiration!

Was tun am Wochenende?

Am Freitag gehen wir zur IFA, wo wir kostenlosen Eintritt bekommen, und holen uns als Firma Ontonym (in Planung) einen Preis beim Gründerwettbewerb Multimedia ab:

Wir gewinnen einen Preis

Im Rahmen der Preisverleihung besichtigen wir auch noch die Halle 26, auch “Bloghouse” genannt. Am Morgen hatte ich noch beschlossen, ob der dämlichen Namenswahl und des Webzwonullgedönses vom IFA-Marketing an dieser Stelle wild geifernd über die peinlichen Werbetreibenden herzuziehen. Bloghouse, haha.

The Bloghouse

Ich musste leider feststellen, dass sie den Web-2.0-Lehrpfad und die ganzen lustigen Aktivitäten gar nicht schlecht gestaltet und auch vollkommen richtig (in meinem Sinne natürlich) interpretiert hatten. Alle Achtung.

Am nächsten Tag feiern wir dann fröhliche Einschulung, mit einigen wenigen Tränchen zwischendurch. Danach Mittagessen und Kaffetrinken.

Herzlich willkommen!

Abends – als wenn man nach der Verabschiedung der letzten Gäste noch nicht tot genug wäre – geht es dann zur Fledermauswanderung in die Botanische Anlage. Keine Fledermäuse, aber viele Kröten und viele Informationen.

Sonnenuntergang

Sonntag dann Open-Air-Gottesdienst im Märkischen Viertel, unsere Gemeinde zieht es nach draußen. Schön, aber anstrengend, ich hatte die Bandleitung. Danach Kaffeetrinken für die Verwandten vorbereiten, die Samstags noch in Dänemark waren. Abends tot ins Bett fallen und sich auf die ruhige, erholsame Arbeitswoche freuen.

Wunderschöne Wörter

Gesundbrunnen

Zehn Jahre später

Sie war unsere Hüterin.

Ihre Großzügigkeit hat vielen Hoffnung und Freude gegeben.

Ihre Verletzbarkeit und ihre Bereitschaft, auf die Ausgeschlossenen und Vergessenen unserer Gesellschaft zuzugehen, hat uns alle berührt.

Sie war einfach die beste Mutter in der Welt.

Ach ja,  so als Nebenbemerkung: Vor zehn Jahren ist Mutter Teresa gestorben, aber deren Leben war wahrscheinlich nicht schillernd genug, um heute noch irgendeinen Leser hinter dem Ofen hervorzuholen.