Achtung – Nerd-Content!
Mein allerliebster Unix-Befehl ist ja find. Zusammen mit der Option -exec lassen sich Dinge realisieren, für die Windows XP seinen dummen Suchhund schon massiv mit Steroiden vollpumpen müsste.
Für Windowsnutzer: Stellt euch einfach vor, der Windowssuchhund würde erstens haarklein und genau nach den Dateien suchen, die ihr ihm angebt und außerdem noch wundervolle Dinge(TM) mit dem Gefundenen anstellen, denen nur eure Fantasie und die Möglichkeiten des Systems Grenzen setzen. Hier einige Beispiele:
Suchen nach vorhandenem Text in allen Dateien im aktuellen Verzeichnis und Unterverzeichnissen (okay, kann der Windowswuffi auch)
find . -exec grep -Hi "foobar" \{\} \;
Suchen nach vorhandenem Text in bestimmten Dateien im aktuellen Verzeichnis und Unterverzeichnissen
find . -name \*.java -exec grep -Hi "foobar" \{\} \;
Löschen von Backupdateien
find . -name \*.bak -exec rm \{\} \;
Normalisieren der Zugriffsrechte für Dateien und Verzeichnisse (Unix only, ich hab gern 755 für die Verzeichnisse und 644 für die Dateien)
find . -type d -exec chmod 755 \{\} \;
find . -type f -exec chmod 644 \{\} \;
Und so weiter. Mit Hilfe von Cygwin lässt sich dieses wundervolle Werkzeug auch unter Windows nutzen. Eine Übersicht über die Optionen von find findet sich hier.