Monatsarchiv für März 2007

 
 

Die Hoffnung stirbt zuletzt

“I want my DSL” – die Odyssee nimmt kein Ende. Unsere Haustürklinke wurde mittlerweile von diversen fröhlichen Menschen blankgeputzt – zuletzt war Versatel da mit “Wir haben einen Techniker, der legt dann eine andere Leitung” und dann “Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen …”. Q-DSL wollte auch und konnte nicht. Dabei gibt es nördlich der nächstgrößeren Straße und fünf Häuser weiter südlich von uns in derselben Siedlung schon Breitband.

Mein neuestes Hobby ist T-Com-Extrem-Anrufing. Seit vier Monaten läuft das so:  Magnus macht Online-Verfügbarkeitscheck. Magnus stellt fest: “Hmm, T-DSL 1000 geht, vorbehaltlich einer Prüfung durch Techniker vor Ort”. Magnus ruft T-Com an, beauftragt DSL-Anschluss. T-Com-Callcenterscherge sagt “Ja, wir beauftragen einen Techniker, zu prüfen, ob da DSL geht.” Magnus wartet. Magnus wartet noch ein bisschen. Magnus ruft nach vier Wochen an und fragt mal nach. T-Com-Scherge sagt “Oh, da muss ich mal nachgucken, bleiben Sie dran”. T-Com spielt Fahrstuhlmusik vom Band. Magnus wartet. T-Com-Scherge sagt “Irgendwie ist der Auftrag storniert worden. Wir können das ja noch mal neu beauftragen.” Magnus beauftragt DSL-Anschluss. Magnus wartet. Magnus wartet noch ein bisschen … und so weiter.

Heute habe ich dann wenigstens mal die eindeutige Aussage, dass laut T-Com-Callcenter DSL bei mir nicht geht. Aber ich habe den geheimen Geheimtrumpf im Ärmel – einen T-Punkt in Potsdam, der – wie mich meine freundliche Bürgerinitiative aufklärt – von den T-Com-Technikern sofort informiert wird, wenn in unserer Gegend jemand an DSL angestöpselt wird. Mal sehen. E-Plus-UMTS kostet auch nur 49,90 € im Monat für eine Flatrate, hat aber 24 Monate Laufzeit. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Best Spam Subjects Ever

“database diaper punishment”

Vista – zweite Impressionen

Ich bin baß erstaunt, was hier ohne Probleme (und ohne Zertifizierung) läuft:

  • Firefox 2.0 (wobei der Internet Exploder auch immer besser wird)
  • Das Developerzeug: Java (JDK 1.6.0) mit Eclipse 3.2.2 – mein subjektiver Eindruck ist sogar, dass Eclipse schneller kompiliert als vorher, aber das kann täuschen
  • Thunderbird 1.5
  • Picasa 2 (ich verlasse mich nicht auf Microsofts eingebauten iPhoto-Klon)

Spieleberichte folgen noch, wozu hat man sonst überhaupt Windows auf dem Rechner?

Vista – erste Impressionen

Ich habe nicht zu viel versprochen, dieses Blog läuft tatsächlich unter Vista. Nachdem ich schon am Brennen des DVD-Images beinahe verzweifelt war (es stellte sich heraus, dass mein Image nicht vollständig war), hier einige Eindrücke vom neuen Grafikadventure aus der Redmonder Spieleschmiede:

  • Die Installation lief einwandfrei, der Installer hat sich problemlos auf die zweite Platte gestürzt und mein XP ganz gelassen. Nur gab es gewisse Momente, wo ich schon dachte, mein Rechner hätte sich aufgehängt.
  • Beim Booten kann man tatsächlich das “Alte Betriebssystem” auswählen (Vista nennt das wirklich so ähnlich).
  • Meine alte Fritzcard (ISDN/PCI) wurde problemlos erkannt, sonst könnte ich hier ja auch nicht bloggen. Lacht nicht, ich habe immer noch kein DSL.
  • Die Soundkarte dagegen ist wohl zu alt – eine Soundblaster Live! 1024, die mir immer treue Dienste geleistet hat. Ich werde für weitere Tests auf den grässlichen Onboard-Sound umsteigen müssen.
  • Die Oberfläche sieht wirklich schicker aus als das Windows-XP-Lego-Design. Das kostet sicher Ressourcen (Speicherbedarf liegt im Moment mit geöffnetem IE bei 512 MB), aber mit meiner Radeon 9800 Pro habe ich sogar die hübschen Aero-Fenster, hinter denen wie bei einer Milchglasscheibe die drunter liegenden Programme durchschimmern.

Fazit – der erste Eindruck ist gar nicht so übel. Als nächstes werde ich mal einige Standardprogramme (Firefox, OpenOffice und so was) installieren und schauen, wie weit ich so komme.

Es wird Frühling

Hier fangen sogar die Lastwagen an abzuheben.

Schwebender Laster

Fröhliche Musik am Morgen

Höre hier gerade die gestern nach Jahren wieder rausgekramte CD, die dem Spiel “No One Lives Forever” beilag. Sixties-Lounge-Musik vom Feinsten – der Tag wird schön werden. Wer will, kann hier mal reinhören.

Das Spiel ist auch so ganz klasse, ebenso der Nachfolger, aber was die Spielerfahrung in diesem Fall ausgemacht hatte, war das absurd übersteigerte Sixties-Agenten-Feeling in Kombination mit der Musik. Weitere mediale Schwingende-Sechziger-Retro-Erlebnisse sind “Evil Genius” oder die “Austin Powers”-Filme. Wo ist mein Rüschenhemd?

Die im Dunkeln sitzen

Vorhin auf Radio Eins, es ging über Energiesparen bei Bundestag, -rat und -behörden: “Am liebsten wäre uns, wir hätten bewegungsabhängige Lichtschalter.”

Ja meine Güte, dann müssen die armen Beamten ja die ganze Zeit im Dunkeln sitzen.

Grindblock

Kein Empfang in China.

Geblockt!

Wie vermehrt ihr euch so schnell?

Wir sind technosexuell!

Lalalalalalalalalala …

Dass Bloggen sexy macht, wird jetzt auch von Calvin Klein kolportiert. Die Firma bietet ihren neuen Duft “CK in2u” im iRgendwas-Design an und garniert den Launch mit solch Spruchwerk wie “She likes how he blogs, her texts turn him on. It’s intense. For right now.” Das Schönste an diesem Produkt ist für mich die Verwendung des Terminus “technosexual“, der aber wahrscheinlich eh nur wieder die Applebenutzer bezeichnet.

Via Gizmodo.

Lehnstuhlterrorismus

It's A Trap

Die Schale lag gestern so einladend am Gehwegrand. Konnte mich nicht zurückhalten, eine fiese Falle zu bauen.